Blog: psychomuell.de

  • Tagesbelastung

    Da heute ein Feiertag ist, kann ich mich bis abends zu Hause aufhalten.
    Mein aktueller Medikamenten-Snack:

    7:00 Uhr: 1 Tbl -Thyroxin (Schilddrüsenhormon), wird mir ans Bett gebracht.
    7:45 Nortrilen®
    1 Glas Pflaumensaft+1 Tbl Quilonum® (Wirkstoff: Lithium)
    12.15 – 3 Tbl Nortrilen®
    18:00 – 1 Tbl Nortrilen®
    20:30 – 1.5 Tbl Quilonum®
    22:00 – 1 halbe Zop, wird abgesetzt.

    Nortrilen soll bis auf 200 mg erhöht werden.
    Eventuell wird das Quilonum® bald durch ein anderes Medikament ausgewechselt.
    Hoffentlich, denn sonst bin ich bald sehr über gewichtig.

    NW vermutlich von Nortrilen®:
    Mundtrockenheit, Verstopfung, Tremor und Müdigkeit, Muskelzucken, Schwitzen,
    Gewichtszunahme (wohl eher vom Quilonum®)

    Hoffe, dass ich nicht nur NW habe…

    In der Musiktherapie war ich auch für 10 Minuten. Ist nichts für mich, einfach auf irgendeinem Instrument herumkauen, ohne Sinn und Verstand. Der einzige der Ahnung von Musik hat, war der Therapeut. Mich regt es einfach nur auf, wenn ich vorgeführt werde.
    Es wäre anders, wenn man dort irgendein Instrument erlernen könnte.
    Für mich ist so etwas nichts.

  • 11. Klinikwoche

    Mein aktueller Medikamentencocktail:
    Nortrilen® (Antidepressivum)
    2 Tbl morgens, 2 Tbl mittags, 1 Tbl abends (5×25 mg)

    Quilonum®(Wirkstoff= Lithium): 1 Tbl morgens u. 1.5 tbl abends.
    Mein Lithiumspiegel ist bei 0.7 mmol/l.

    Zop® (Schlafmittel), welches bald abgesetzt wird.

    Vor dem Frühstück noch mein L-Thyroxin (Schilddrüsenhormon).

    Blutdruck morgens: 110/100 zu 60

    Ich komme morgens jetzt wieder besser aus dem Bett, bin aber tagsüber müde.
    Meine Hände sind sehr trocken.
    Ich esse sehr wenig, nehme aber dennoch zu.
    Soll sich momentan angeblich nicht ändern lassen…

    Wenn ich mich beim Reden mal nicht so konzentriere, bringe ich nur einen Buchstabensalat zustande oder rede sehr undeutlich. (leichte Sprachstörung).
    Zeitweise leichtes Händezittern.

    Durch eine Blutuntersuchung ist aufgefallen, dass sich mein Harnstoff- und Natriumgehalt verringert.
    Ich solle versuchen mehr Salz zu nehmen oder täglich eine Tasse Boullion zu trinken.
    Vergesslich bin ich auch …

  • 10. Klinikwoche

    Meine Blutwerte waren unauffällig.
    Ich bekomme morgens L-Thyroxin (Schilddrüsenhormon) vor dem Essen.

    Mein AD Nortrilen® (Wirkstoff: Nortriptylin) ist auch erhöht worden. Morgens 25 mg, Mittags 25 mg und Abends 25 mg.
    Mein Lithium-Spiegel liegt bei 0,6 mmol/l. Über 1,0 mmol/l wächst das Risiko ernsthafter Nebenwirkungen.

    Nebenwirkungen:
    sehr trockener Mund, etwas Schwindel, Unruhe, etwas Zittern und ab und zu leichte Sprachstörungen, Verstopfung.

    Deshalb bekomm ich morgens immer ein Glas Pflaumensaft.
    Schmeckt sehr lecker, hat aber noch nicht die Wirkung erzeugt, die beabsichtigt ist.

    In der Ergotherapie mache ich für meine Katzen einige Näpfe aus Ton.

    Diese Woche war meine bevorzugte Therapie:

    Auf der Wiese liegen und in der Sonne braten.

    Ich versuche nicht weiter zu zunehmen, aber ich befürchte, dass das Quilonum® mir da einen großen Strich durch die Rechnung macht. Von diesem Medikament könnte ich mich gerne verabschieden, da ich keine positive Wirkung erkenne …
    Außer, das sich mein Stoffwechsel verlangsamt und ich wohl irgendwie etwas Wasser einlagere!

    Seit einigen Tagen bin ich aber abends wieder aktiver, auch fällt es mir nicht mehr so schwer, morgens aufzustehen. Meine Müdigkeit hat etwas abgenommen.

  • Elektrokrampftherapie

    Meine Ärztin hat mich am Freitag gefragt, was ich denn von der “Elektrokrampftherapie” halte…

    Die Elektrokrampftherapie (EKT) , auch Elektrokonvulsionstherapie, früher auch Elektroschocktherapie, ist eine medizinische Methode zur Behandlung von psychischen Störungen.
    An den Kopf des Patienten werden zwei Elektroden angelegt, die einen kurzzeitigen elektrischen Wechselstrom oder einzelne Stromimpulse durch das Gehirn leiten.
    Dies führt zu einem Krampfanfall des Patienten, vergleichbar mit einem großen Anfall eines Epileptikers. Der Patient wird zur Behandlung in eine ca. 5-minütige Kurznarkose versetzt, und es wird ein Medikament verabreicht, das die Übertragung der Nervenimpulse auf die Muskeln vorübergehend hemmt, damit es während der Behandlung zu keinen Verletzungen kommt. Meistens wird diese Behandlung ca. 6 – 12 mal, selten auch häufiger wiederholt. In der Regel finden 2 bis 3 Anwendungen pro Woche statt.
    Wikipedia

    Ich habe einige ältere Patienten (+60 Jahre) gesehen, denen es mit dieser Art der Behandlung besser geht.

    Auf der anderen Seite habe ich einige jüngere Patienten (ca. 45 Jahre) kennen gelernt, die es mich veranlassen würden, so eine Art der Behandlung abzulehnen!

    Ein netter, fachkundiger Mitpatient hat sich im Internet umgesehen und mir per Email einige vielversprechende Infos zugeschickt, die ich mir in den nächsten Tagen noch genau ansehen werde.