Schlagwort: Medikamente

  • Psychopharmaka, mehr ist nicht unbedingt hilfreicher

    Spannender und aufschlussreicher Artikel, ich nehme aktuell 75 mg Venlafaxin, laut TK sei die Dosis zu gering …

    Beim Herunterdosieren war früher bei 37,5 mg Schluss, denn Retardtabletten darf man nicht teilen. Seit Februar 2026 gibt es Venlafaxin immerhin als Lösung zum Einnehmen (Zaredrop®, 75 mg/ml) — damit sind auch niedrigere Dosen möglich. Zu beachten ist dabei, dass es sich um eine schnell freisetzende Form handelt: Die Fachinformation setzt 37,5 mg der Lösung zweimal täglich mit 75 mg Retardkapsel einmal täglich gleich.

    https://psychcastmitjan.de/

  • Medikationsplan: für Patienten, die mehr als 3 Medikamente einnehmen

    Gesetzlich versicherte Patient*Innen, die gleichzeitig dauerhaft mindestens drei verordnete Arzneimittel einnehmen, haben seit dem 1. Oktober 2016 einen Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform durch ihre Ärztin oder ihren Arzt. (Später wird es auch zusätzlich den elektronischen Medikationsplan auf der e-Gesundheitskarte geben)

    (Bundesgesundheitsministerium)

  • Gefährliche Wechselwirkung:  Medikamente und Lebensmittel

    Gefährliche Wechselwirkung: Medikamente und Lebensmittel

    Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) weist auf die Wechselwirkungen von Medikamenten und Lebensmittel hin.
    Vorsicht u.a. bei Grapefruit, Johanniskraut, L-Thyroxin.
    (mehr …)

  • Info Polypharmazie, nehme ich zu viele Medikamente ein?!

    Wer krank ist und mehrere Medikamente einnehmen muss, für den besteht die Gefahr, dass sich die vielen Medikamente gegenseitig beeinflussen und somit auch unerwünschte Nebenwirkungen auftreten können.

    Auf der Webseite Patienten-Information.de gibt es dazu eine kostenlose Kurzinformation für Patienten «Nehme ich zu viele Medikamente ein»

  • Ketamin als Antidepressivum?!

    Ich erinnere mich noch gut an meine erste Narkose, die ich im Mai 2009, wegen einer Schulteroperation, erhielt – anschließend habe ich mich tatsächlich einige Stunden gut gefühlt!

    Die heutigen Antidepressiva wirken bei vielen Menschen mit Depressionen nicht (Diese Erfahrung habe ich auch gemacht). Das Medikament Ketamin (Ketamin wird vorwiegend als Narkosemittel eingesetzt) besitzt einen speziellen Wirkmechanismus und lindert die Symptome auch bei therapieresistenten Patienten bereits innerhalb weniger Stunden, allerdings teilweise mit heftigen Nebenwirkungen u. nicht dauerhaft. (mehr Max Plank Gesellschaft)

    In einigen großen Kliniken werden derzeit Studien mit Ketamin durchgeführt, man darf gespannt sein.