Schulteroperation im Bethesda Krankenhaus Wuppertal

Ich war auf der Station 3a im Bethesda Krankenhaus und bin frisch an der Schulter operiert.
Dr. med. Morawietz, der mich ambulant schon untersucht hat, hat mich auch operiert.

Diagnose:
Impingement-Syndrom der re. Schulter

Therapien:
Arthroskopische Erweiterung des subakromialen Raumes und Mobilisation in Narkose am 08.05.2009. Entlassung am 11.05.2009.

Verlauf:
Post-op. Phase unauffällig. Wundheilung verlief primär.

Empfohlene Nachbehandlung:
Regelmäßige Wundkontrolle, Fadenzug ab dem 10. post-p. Tag, ausreichende Analgesie unter Magenschutz, Fortführung der KG-Mobilisation der re. Schulter nach Verträglichkeit

Der Op-Tag am Freitag
Der Plexus-Katheter hat leider nicht funktioniert. Es wurde nur das Schlüsselbein und der Hals betäubt.
Am OP-Tag musste ich leider 2 Stunden im Vorbereitungs-Zimmer warten. 3 Meter vor mir war die OP-Tür einen Spalt auf, dort wurde vielleicht gehämmert!

Aber Narkose ist ja so was von geil! ;-). Die 3 Sekunden, wo es so leicht schwindelt, waren schön.

Dauer der OP 60 Minuten. (So weit wie ich das mitbekommen habe)

Im Aufwachraum bekam ich sofort was gegen mein sehr heftiges Zittern gespritzt. Dann hörte ich mich selber laut stöhnen (auch liefen mir Tränen übers Gesicht) und ich bekam eine Injektion in den Plexuskatheter. Ich stöhnte noch weitere 15 Minuten, bis sich dann die Schwester entschloss mir eine Ladung Schmerzmittel in den Venen-Katheter der linken Hand zu geben. Der Plexus-Katheter saß leider nicht richtig.

Meine Augen bekam ich auch kaum auf. Endlich wirkte das Mittel und die sehr heftigen Schmerzen ließen endlich nach.

Die Schwester frage mich, ob es so reichen würde, sie könne mir noch etwas nachgeben – was ich unbedingt wollte, da es zwar erträglicher wurde, aber immer noch weh tat. Zwischendurch bin ich dann immer mal eingeschlafen.

Am Samstag wurde der Plexus-Katheter von einem wirklich nett anzusehenden Narkosearzt entfernt (Leider blieb der nur sehr kurz). Das Teil wurde mit 2 Stichen fixiert.

Ansonsten fand ich die Behandlung in Ordnung und würde auch wieder ins Bethesda Krankenhaus gehen!

Pflegepersonal und Ärzte waren sehr freundlich.
Allerdings hatten die Ärzte kaum Zeit.

Das Zimmer war abgewohnt, eng und nicht wirklich »wohnlich«, da sollte die Klinik was dran machen.

Als Schmerzmittel bekomme ich drei mal täglich je eine Ibuprofen und eine Paracetamol und 1 Magenschoner.

Gleich werde ich noch zu meiner neuen Ärztin, wegen Schmerzmittel und Physiotherapie-Rezept. Wenn meine 2 Handy-Bilder was geworden sind, lade ich die später noch hoch.

Ich habe sogar ein Video von meiner Schulter-Arthroskopie (syn. Gelenkspiegelung)!

Susanne

5 Gedanken zu „Schulteroperation im Bethesda Krankenhaus Wuppertal“

  1. meine gefühlte Schulterbeweglichkeit liegt jetzt so bei 85% und ich denke, wenn ich mich aufraffe ins Sportstudio zu gehen und gezielt den Schulter-Bereich trainieren würde, könnte sich im Laufe der Zeit noch etwas verbessern. Schmerzen sind deutlich weniger, ab und an noch mal ein Ziehen.

    Mein Operateur hat mir gesagt, im MRT sehe man auch nicht wirklich alles genau, das sehe er erst, wenn er die Schulter auf habe …
    Du kannst ja mal in meinem Archiv stöbern, da gibt es noch einige Schulter/Physio-Artikel (so Zeitpunkt ab Mai 09 aufwärts)
    Bei mir ist es jetzt deutlich besser als vorher. Ich habe allerdings auch viel Physio zu Hause gemacht.

Kommentare sind geschlossen.