Wenn die Krankenkasse den Patienten zum Gespräch einlädt

Ich habe gestern eine Email erhalten mit der Frage : ein Krankenkassen-Mitarbeiter habe zum Gespräch eingeladen, ob man denn dahin müsse.

Nein, warum auch? Ich rede doch nicht mit einem Sachbearbeiter der Krankenkasse über mich, mein Befinden und meine Erkrankung. Dafür ist mein Psychiater zuständig!

Da ich mit meiner alten Krankenkasse  vor Jahren bei meiner langen Arbeitsunfähigkeit ständig Probleme hatte (Krankengeld kam sehr unpünktlich, Stress mit dem MDK) verkehre ich mit Krankenkassen nur noch schriftlich.

Es gibt ja Krankenkassen Mitarbeiter, die nerven telefonisch mit der Frage, wann man wieder arbeiten gehe

Von meiner neuen Krankenkasse, habe ich bisher viel Gutes gehört und gelesen, das war auch ein Grund, endlich dorthin zu wechseln.

Krankenkasse nervt telefonisch u. fragt wann man wieder arbeiten gehe

In vielen Foren liest man, dass Patienten recht flott von ihrer Krankenkasse angerufen werden, wenn sie schon kurz wegen einer psychischen Erkrankung arbeitsunfähig sind.

Viele Patienten fühlen sich so sehr unter Druck gesetzt, was wohl auch gewollt sein dürfte.

Man muss sich nicht mit den Mitarbeitern der Krankenkasse telefonisch auseinandersetzen.

Bei Rufnummernübermittlung, einfach nicht dran gehen, notfalls Telefon abstellen, moderne Telefone haben da noch andere Optionen.

Man muss der Krankenkasse seine Telefonnummer auch nicht mitteilen.

Mit Ämtern und Behörden am Besten nur schriftlich verkehren, dann hat man auch ein Schriftstück als Beweis.

Man könnte auch ein Schriftstück verfassen, das man der Krankenkasse untersagt, sich telefonisch zu melden, eben weil man psychisch krank ist. (Sonst könne ja das Befinden noch viel schlimmer werden)
Fragen die mit der Arbeitsunfähigkeit zu tun haben, sind bitte an den behandelnden Facharzt zu richten oder an den Medizinischen Dienst der Krankenkasse.