Autor: SuMu

  • Meine Psychotherapie könnte schnell beendet sein

    Die neuen Regelungen zur Psychotherapie im Rahmen der Gesundheitsreform (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) sehen ab Januar 2027 eine strikte Budgetierung und Dämpfung der Honorare vor.

    Meine Psychotherapeutin hat einen 70% Kassensitz, sie teilte mir gestern schon mal vorab mit, es könne sein, dass sie mich im Dezember nicht mehr weiter behandeln könne, aufgrund der kommenden Einsparungen. Sie könne dann nur noch 18 Kassenpatienten behandeln. Genaues weiß sie noch nicht, aber es würde heftig.

    Bisher habe ich eine genehmigte Kurzzeitpsychotherapie von 12 Stunden, 2 habe ich davon gehabt.

    Vermutlich müsste ich dann 3 bis 5 mal im Jahr für einige Wochen in die Tagesklinik oder stationär in die Psychiatrie, das wäre bestimmt viel günstiger für die Regierung Merz (Koalition CDU/CSU mit SPD)… 🤡

  • Reduzierung von Venlafaxin

    Mit der Reduzierung von Venlafaxin scheint auch mein Blutdruck zu fallen.

    Ich habe die 37.5 mg Kapseln nun geöffnet, es sind 3 kleine Tabletten drin, die ich jetzt alle paar Tage reduziere also einzeln entnehme. Die Kapsel schließe ich natürlich anschließend wieder.

    Venlafaxin ist etwas schwierig abzusetzen, wegen der teilweise heftigen Absetzsymptome. Dieses Antidepressivum habe ich schon öfters mal genommen, auch schon mal 2007.

    Im Seniorenalter sollte man allerdings vorsichtig mit Antidepressiva sein, oftmals reicht schon eine sehr geringe Dosis, auch wenn die Ärzte in der TK mir sagten, der Wirkstoffspiegel (Therapeutisches Drug Monitoring)sei viel zu gering und fast nicht nachweisbar also könne es nicht wirken.


    Bei mir hat es in der Dosis von 75 mg gewirkt!

  • Wohnung renoviert

    Die Monate nach der Tagesklinik habe ich damit verbracht, die Wohnung zu tapezieren und weiß zu streichen.

    Anschließend habe ich noch im Wohnzimmer Laminat verlegt. Ich habe das alles sehr gut alleine hinbekommen und das als 61 jährige (alte) Frau😊. Ich habe mir sogar erlauben können, stolz auf mich zu sein.


    Mein Venlafaxin (75 mg) habe ich jetzt reduziert auf 37.5 mg, da mein Blutdruck weiterhin hoch war.

    Beim Plasmaspenden, nach 6 Monaten Pause, hatte ich 151, das war mir erheblich zu hoch. Mittlerweile hat sich das gebessert, bei meiner zweiten Plasmaspende war er schon bei 128.

  • Psychopharmaka, mehr ist nicht unbedingt hilfreicher

    Spannender und aufschlussreicher Artikel, ich nehme aktuell 75 mg Venlafaxin, laut TK sei die Dosis zu gering …

    Beim Herunterdosieren war früher bei 37,5 mg Schluss, denn Retardtabletten darf man nicht teilen. Seit Februar 2026 gibt es Venlafaxin immerhin als Lösung zum Einnehmen (Zaredrop®, 75 mg/ml) — damit sind auch niedrigere Dosen möglich. Zu beachten ist dabei, dass es sich um eine schnell freisetzende Form handelt: Die Fachinformation setzt 37,5 mg der Lösung zweimal täglich mit 75 mg Retardkapsel einmal täglich gleich.

    https://psychcastmitjan.de/

  • Tagesklinik am 28.05.2026 beendet

    Ich war vom 17.02.2026 bis 28.05.2026 in der Tagesklinik.

    Blutdruck scheint sich zu normalisieren, für einige Wochen nehme ich noch 2.5 mg Amlodipin, was ich auch am Absetzen bin.

    Vorläufig nehme ich weiterhin 75 mg Venlafaxin. Mein aktuelles Befinden ist für mich zufriedenstellend, es ist besser als vorher.

    Achtsames Atmen/Entspannung mache ich weiter mit einer App meiner Krankenkasse als online Kurs, der für mich kostenlos ist, sofern ich alle Übungen mitmache. Bin gespannt, was ich alles aus der TK «mitgenommen» habe bzw. was ich umsetzen kann.