EKT vs. Verlängerung der Rente

Ich war heute bei meiner Therapeutin, diese teilte mir mit, dass sie eine Anforderung vom Rentenversicherungsträger (Verlängerung der EM-Rente) erhalten habe, sich zu meinem aktuellen Gesundheitszustand zu äußern.

Sie könne dies aber nur auf den nicht medizinischen Teil beschränken, da sie ja kein Ärztlicher Psychotherapeut sei und ich solle mir doch einen Termin bei meinem Ex-Psychiater machen, der dann ggf. medizinisch Stellung beziehen könne.

Auch solle ich endlich Position beziehen, ob ich arbeiten wolle oder nicht und dies dann auch beim Rentenversicherungsträger vertreten.

Davor drücke ich mich ja gerne, weil ich weder in eine Werkstatt für Behinderte möchte, noch irgend etwas ähnliches machen will. In meinem Alter noch eine Umschulung zu bekommen, ist auch sehr ausgeschlossen.

Ich weiß eigentlich nur, was ich nicht machen will und habe nur eine grobe, flexible Vorstellung, was ich mir vorstellen könnte zu machen.

Nur ich befürchte, mit meinem Hintergrund, befristete Rente, Depression und noch alt bekomme ich eh keinen guten Job. (Ja, ich habe mich schon mehrfach per Email beworben – erfolglos)

Das nennt man dann auch Aufschieberitis, so lange mit der Entscheidung warten, bis es nicht mehr anders geht oder von anderen entschieden wird …

Ich habe es nicht so mit Entscheidungen, die ich für mich selber treffen muss – böses Handicap! Früher war das allerdings nicht so.

Meine Lebenszeit verrinnt und ich gucke zu.

Meine Therapeutin war heute leicht »ätzend«, aber noch nicht genug, ich glaube ich brauche mehr Druck.

Die Elektrokrampftherapie (EKT) behalte ich mal im Hinterkopf …

Susanne

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