Automatische Gedanken bei Depressionen

  • sind für die Depression und das emotionale Befinden von zentraler Bedeutung
  • sind schnell ablaufend, stellen sich unfreiwillig ein
  • erscheinen in der Situation oft plausibel
  • laufen zwischen einem Ereignis und dem emotionalen Erleben ab
  • diese »blitzartigen« Gedanken sind bei Depressionen oft fehlerhaft, verzerrt und unangepasst
  • sind meist nicht bewusst, deshalb zu Beginn der Therapie kaum veränderbar, im Prozeß des Therapiefortschritts aber immer besser zu bearbeiten
  • drücken sich in Selbstgesprächen, Selbstinstruktionen, Interpretationen und Bewertung von Ereignissen, Phantasien, Gedanken der Vergangenheit, der Zukunft der eigenen Person u.s.w. aus

Beispiele von automatischen Gedanken

  • »Das schaffe ich nie!« (wenn die Person vor einer Aufgabe, einem Problem steht)
  • »Ich bin halt ein Versager« (wenn etwas schief ging)
  • »Wo soll ich bloß hinschauen« (in einer Situation, in der der Patient angeblickt wird)
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Ich bin SuMu, 61¾ und blogge hier seit 2006 über das, was mich gerade beschäftigt.

Über mein Leben, meine Depression, Intervallfasten, Essen, Natur, Tiere, Plasmaspenden und über den ganz normalen Wahnsinn.

Ich schreibe aus meiner eigenen Perspektive. Ich spreche also über mich und nicht stellvertretend für „man“, „wir“ oder die ganze Menschheit. 😉

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