Schlagwort: Medikamente

  • Berichterstattung: Antidepressiva sind keine Glückspillen


    DGPPN: Bei Antidepressiva handelt es sich um verschreibungspflichtige Medikamente, die für die Heilbehandlung einer schweren Erkrankung eingesetzt werden – und die nach strenger Indikationsstellung verordnet werden sollten. Sie bewirken kein „Glück“, stattdessen beseitigen oder mindern sie die Krankheit „Depression“. Damit ermöglichen sie es Menschen mit depressiven Erkrankungen sich aus negativen Gefühlen und Hoffnungslosigkeit zu befreien, um wieder positive Gefühle empfinden zu können. Bei Gesunden werden keine positiven Gefühle induziert. Antidepressiva lapidar als „Glückspillen“ zu bezeichnen, verharmlost das Leiden der Betroffenen.

    Stellungnahme der DGPPN zur ARD-Reportage „Gefährliche Glückspillen – Milliardenprofite mit Antidepressiva“:

    Die Sendung hat in Deutschland ein großes Medienecho ausgelöst und viele Patientinnen und Patienten, die mit Antidepressiva behandelt werden, erheblich verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nimmt dies zum Anlass, um über die Chancen und Risiken der Behandlung von Depressionen mit SSRI aufzuklären.

  • Infobroschüren zu Medikamenten­abhängigkeit

    Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), bietet eine große Auswahl an Informationsbroschüren an, die man sich als PDF herunterladen kann.

    Bei der Einnahme von Schlaf – und Beruhigungsmitteln sollte man sich bewusst sein, dass diese abhängig machen können.

  • Medikament: Gabapentin langsam abgesetzt

    Wegen meines Brennen im rechten Oberschenkel: Meralgie Paraesthetica nehme ich seit einigen Wochen wieder das Medikament Gabapentin.

    Da ich die Beschwerden im rechten Oberschenkel bisher nur in den Wintermonaten hatte, habe ich vor einigen Tagen damit begonnen, die Tabletten zu reduzieren.

    Seit 2 Tagen nehme ich kein Gabapentin mehr und habe vor allem nachts noch Beschwerden. Ich lege mir nachts ein Kissen unter den Oberschenkel, zumindest hilft es zeitweise – wenigstens etwas.

    Tagsüber, wenn ich mich etwas bewege, sind die Schmerzen erträglich, ich merke nur ein Kribbeln und eben, dass ich sehr berührungsempfindlich am rechten Oberschenkel bin.

    Bisher war es so, dass die Beschwerden im Laufe der nächsten Wochen deutlich weniger werden …

  • Medikament: Gabapentin gegen Nervenschmerzen!

    Ich nehme Gabapentin gegen meine Nervenschmerzen im rechten Oberschenkel. Laut Neurologe habe ich eine Meralgie Parestetica.

    Das Medikament Gabapentin habe ich 3 Tage abends genommen, zum Einschleichen. Da ich gut geschlafen habe, habe ich auch die potentiell auftretenden Nebenwirkungen, nicht mitbekommen.
    Dann 3 weitere Tage zusätzlich morgens eine Tablette.

    Jetzt bin ich bei täglich 3 Tabletten Gabapentin. (à 300 mg)

    Allerdings habe ich tagsüber leider deutlich mehr Appetit. Vor allem auf etwas Süßes. Dazu kommt, dass ich meinen rechten Oberschenkel nicht anfassen sollte, weil er dann weh tut. Die Haut ist wohl sehr berührungsempfindlich. Auch fühle ich mich so aufgedunsen, lagere wohl Wasser ein.

    Sonstige Nebenwirkungen, sind mir nicht aufgefallen.

    Eigentlich wollte ich nur abends und morgens eine Tablette nehmen, das reicht leider nicht. Blöd, wegen dem großen Appetit.

    Zum Glück ist ja bald Frühjahr, dann werde ich diese Medikament nicht mehr nehmen und langsam absetzen.

    Bisher hatte ich diese Nervenschmerzen nur in den Wintermonaten!