Kategorie: Privat

Leben –  Alltägliches

  • 16. Klinikwoche

    Mir kommt es garnicht so lange vor…
    Medikamente:
    Nortrilen® (Wirkstoff: Nortriptylin) 150 mg täglich.
    Lamictal® (Wirkstoff:Lamotrigin) 50 mg täglich (25 mg|0|25 mg) (Morgens|Mittags|Abends)
    Nebenwirkungen:
    leichte Reizbarkeit, leichtes Zittern, sehr trockene Hände, trockener Mund.

    Antrieb/Stimmung:
    es sieht so aus als ob es etwas bergauf geht (ja auch mit meinem Gewicht)

  • 15. Klinikwoche

    Medikamente
    Quilonum® (Wirkstoff= Lithium) ist fast ausgeschlichen.
    Heute Abend bekomme ich meine letzte halbe Tablette Lithium.

    Nortrilen® (Wirkstoff: Nortriptylin) bin ich auf 150 mg.
    Jeweils 2 tbl. morgens, mittags u. abends = 6 Tabletten

    Leider nehme ich weiter zu und habe seit einigen Tagen Heißhunger auf fast alles Essbare…
    Hauptsächlich zu Hause. In der Klinik esse ich die normalen Mahlzeiten und abends nur einen Salat.

    Lamictal® (Wirkstoff: Lamotrigin)
    wird wöchentlich um 25 mg erhöht, da es u.U. zu heftigen NW kommen könnte. Bin jetzt auf 50 mg, d.h. eine morgens und eine abends.

    Antrieb/Stimmung
    scheint etwas besser zu werden…
    Es sieht so aus als ob es auf “dick und besser drauf sein” hinaus läuft. Für mich gibt es wohl momentan keinen anderen Weg.
    Ich mache 3x pro Woche Sport und versuche vielleicht noch etwas mehr zu machen.

    Zabi
    Bin jetzt auch wieder im Zabi, diesmal zur Abklärung, was ich möglicherweise beruflich machen könnte.

    • Rente behalten, sofern die LVA mitspielt
    • Umschulung
    • irgendein Job

    Vielleicht sollte ich mich vorab schon mal bewerben:
    Psychiatrieerfahrene, zeitweise berentete, chronisch depressive, 41 jährige sucht abwechslungsreiche Tätigkeit.

  • 14. Klinikwoche

    Medikamente:
    Quilonum® (Wirkstoff= Lithium) wird langsam gegen Lamictal® (Wirkstoff= Lamotrigin) ersetzt.
    Mein Antidepressiva Nortrilen® bleibt erst einmal unverändert.
    (Morgens 2 Tbl – Mittags 2 Tbl – Abends 2 Tbl => 6× 0.25 mg. Gesamte Tagesdosis: 150 mg)

    Nebenwirkungen:

    • extrem trockene Hände u. Füße
    • Gewichtzunahme (momentan leider nicht zu ändern) Ja, ich mache genügend Sport
    • Zittern beim “Arbeiten”, immer dann, wenn ich mich auf eine Arbeit konzentrieren muss
    • leichte Sprach- u. Wortfindungsstörung, wenn ich länger rede und mich darauf konzentriere.
    • sehr trockener Mund – Kaugummi oder Bonbon zu empfehlen
    • Müdigkeit, soll hoffentlich durch Lamictal® (Wirkstoff= Lamotrigin) vorbeigehen.

    Diese Nebenwirkungen sind eigentlich gut erträglich für mich – ich kann da schon einiges Aushalten. Meine Gewichtzunahme versuche ich jetzt nicht so in den Vordergrund zu stellen…

    Bin froh, dass das Wetter endlich schöner wird. Hier auf dem Klinikgelände gibt es sehr große Wiesen-auch zum Sonnen. Leider habe ich ab nächste Woche weniger Zeit, da ich noch 2 Therapien dazubekomme.

  • Lamotrigin

    Quilonum wird langsam durch Lamotrigin ersetzt.

    Handelsnamen von Lamotrigin

    Bipolam®
    Elmendos®
    Lamapol®

    Lamictal® (übliche Bezeichnung), Lamotrigin ist der Wirkstoff

    Lamotrigin ist ein medizinischer Wirkstoff, ein Antiepileptikum für Patienten ab 12 Jahren. Neben der Epilepsiebehandlung wird es vor allem zur Prophylaxe von rezidivierenden Depressionen und bipolaren Störungen eingesetzt. Es wirkt stimmungsstabilisierend, als sogenannter “mood-stabilizer”. (Stimmungsstabilisator)

    Bei der Einnahme von Lamictal kann es häufig innerhalb der ersten 8 Wochen zu Hauterscheinungen kommen. Nach Absetzen von Lamictal verschwindet der Ausschlag. Bei etwa 2% der Patienten bzw. Patientinnen musste aus diesem Grund ganz auf Lamictal verzichtet werden. Schwerere Hauterscheinungen traten selten auf. Trotzdem sollte beim Auftreten von Hauterscheinungen sofort ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.

    In Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen die Epilepsie können folgende Nebenwirkungen auftreten:
    Sehen von Doppelbildern oder verschwommenes Sehen, Schwindel, Schläfrigkeit,
    Kopfschmerzen, Schwanken, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Reizbarkeit/Aggression,
    Halluzinationen, Zittern, Unruhe, Verwirrtheit, Bauchschmerzen, Fieber, Gelbfärbung der Haut.
    Solche Zeichen können z.B. auf eine Leberstörung, Blutbildveränderung oder auf eine
    Bauchspeicheldrüsenentzündung hinweisen.
    Selten wurde auch über verschiedene Bewegungsstörungen wie Muskelzucken, Bewegungsunruhe, Koordinationsstörungen und Augenzittern berichtet.

    Weiterführende Infos documend.ch oder Wikipedia

    Bisher habe ich noch keine spürbaren oder sichtbaren Nebenwirkungen, außer die vom Quilonum. (Lithium)