Kategorie: Depression

Leben mit Depression.

  • Wie lange sollte man Antidepressiva nehmen?!

    Die nationale Versorgungsleitlinien zur Depressionsbehandlung schreiben dazu:

    Antidepressiva sollen mindestens 4-9 Monate über die Remission einer depressiven Episode hinaus eingenommen werden, weil sich hierdurch das Risiko eines Rückfalls erheblich vermindern lässt. Patienten mit 2 oder mehr depressiven Episoden mit bedeutsamen funktionellen Einschränkungen in der jüngeren Vergangenheit sollten dazu angehalten werden, das Antidepressivum mindestens 2 Jahre lang zur Langzeitprophylaxe einzunehmen.

  • Zeitumstellung und Frühjahresmüdigkeit

    Die beiden schaffen mich gerade …

    Das schöne Wetter und das frühe Hell werden haben mir die Tage vor der Zeitumstellung gut getan.

    Seither habe ich insgesamt drastisch abgebaut. Stimmung und Antrieb sind deutlich schlechter, ich schlafe auch zu viel und komme morgens schlecht aus dem Bett.

    Nicht mal das Solarium bringt mir jetzt viel oder durch die Drogerien bummeln …

  • Lithium und Gabapentin besser nicht zusammen nehmen

    Wegen meiner Nerven-Schmerzen im rechten Oberschenkel nahm ich seit dem 10.02.2012 Gabapentin.

    Einige Tage vorher, habe ich abends mit 1 Tablette Lithium (Hypnorex) angefangen. Meine Therapeutin fand das eine gute Idee, weil ich ja im Dezember eine hypomane Phase hatte. (Im Nachhinein war das etwas zu schnell)

    Auf Gespräche habe ich keine Lust mehr. Irgendwie hat es sich jetzt ausgesprochen, nach über 2 Jahren!

    Die Nervenschmerzen sind so nach 3 Tagen deutlich besser geworden (aber nie ganz weg gewesen). Vom Lithium war mir nur die ersten Tage etwas schlecht.

    Leider habe ich in diesem Zeitraum flott 6 kg zugenommen. Vor einigen Tagen habe ich dann beide Pillen abgesetzt. Eine sehr ungünstige Kombination für mich, zwei potentielle Dickmacher zu nehmen.

    Die Schmerzen im rechten Oberschenkel sind erträglich, ich hoffe mal, dass die bald wieder ganz weg sind. Bisher hatte ich dieses Problem nur in den Wintermonaten.
    Eine Ursache konnte nicht gefunden werden, ein Zuckertest war negativ.

  • Bipolare affektive Störung F31.

    Bipolare affektive Störung:

    Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch wenigstens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. Diese Störung besteht einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermindertem Antrieb und Aktivität (Depression). Wiederholte hypomanische oder manische Episoden sind ebenfalls als bipolar zu klassifizieren.