Schlagwort: Medikamente

  • Meine erste Woche mit Elontril, Bupropion

    Seit Montag, dem 30.06.2008 nehme ich jetzt das Antidepressivum Elontril ® (Wirkstoff Bupropion) ein.
    Die ersten 2 Tage konnte ich schlecht schlafen, verspürte einen leichten Juckreiz.
    Seither schlafe ich wenig, aber sehr tief. Bisher habe ich keine nennenswerten Nebenwirkungen, nicht mal Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Probleme.
    Meine Dosierung von 150 mg Elontril ® morgens, werde ich auch vorerst beibehalten.
    Ich glaube mir einzubilden, dass ich mich etwas wacher fühle …

  • Antidepressivum Elontril, Bupropion

    Bupropion ist seit 2007 in Deutschland unter dem Namen Elontril ® (von GlaxoSmithKlein) zur Behandlung von Depression zugelassen. (Handelsnamen sind u.a. Wellbutrin ®, Budeprion ®, Zyban ®)

    In Deutschland wurde der Wirkstoff Bupropion schon länger unter dem Namen Zyban ® zur Raucherentwöhnung eingesetzt.

    Die Substanz Bupropionhydrochlorid (Bupropion-HCL) gehört zu der Gruppe der atypischen Antidepressiva.

    Das Antidepressivum Elontril ® ist rezeptpflichtig und momentan gibt es noch keine Generika. Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 150 mg einmal täglich.

    Die Tabletten Elontril 150 mg werden lose in einer Dose verpackt.
    30 Tabletten sind in meiner hier.

    Ich frage mich, warum so wenig Pillen so viel Verpackung brauchen, da muss ich ja aufpassen, das ich die nicht mit meinen Kaugummis vertausche …

    Häufige Nebenwirkungen:
    Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, gastrointestinale (Magen-Darm) Störungen, und Übelkeit und Erbrechen.

    Bupropion soll keinen Einfluss auf Sexualfunktion und Gewicht haben.
    Von vielen Antidepressiva nimmt man ja leider an Gewicht zu.

    Weitergehende Informationen zu Elontril ®, Bupropion:

    • Arznei-Telegramm, 5/2007 BUPROPION (ELONTRIL)
    • Arzneimittel-Kompendium der Schweiz, frei zugänglich, einfach den Wirkstoff in die Suchfunktion eingeben.
  • Generika, Nachahmermedikamente und Aut-idem-Regelung

    Generika (Einzahl Generikum) sind sog. Nachahmermedikamente (wirkstoffgleiche Kopien), die den selben Wirkstoff wie das Originalpräparat , allerdings andere Hilfsstoffe enthalten und sich auch in im Herstellungsverfahren unterscheiden können.

    Pharma Unternehmen lassen sich die von ihnen neu entwickelten Arzneiwirkstoffe patentieren. Sie haben damit, solange der Patentschutz besteht, grundsätzlich das alleinige Recht, den Wirkstoff herzustellen und zu vermarkten. Läuft der Patentschutz aus, können auch andere Firmen Arzneimittel mit diesem Wirkstoff produzieren und unter einem anderen Namen verkaufen. Diese nachgemachten Medikamente nennt man dann Generika.

    Diese Generika sind preiswerter als die Originalpräparate und man verspürt als PatientIn keinen Unterschied in der Wirkung (wird immer noch gerne behauptet).

    Ich selber habe allerdings genau eine andere Erfahrung machen müssen. Ein Wirkstoff (Fluoxetin) von einem anderen Hersteller verursachte bei mir Nebenwirkungen, die ich eigentlich schon überwunden hatte.

    Heute versuche ich natürlich, immer ein Medikament vom selben Hersteller zu bekommen, was allerdings mit Hindernissen verbunden ist (und immer schwerer wird), da man bei Abgabe eines Rezeptes in der Apotheke jedesmal ein anderes erhält, mit dem Hinweis, »es gebe da solche Rabattverträge und die würden sich permanent ändern
    Auch die NonAut-Idem-Regelung hilft nicht mehr, man bekommt dann die Mitteilung der Apotheke ist zurzeit nicht lieferbar.

    »Aut idem« ist lateinisch und bedeutet: »oder das Gleiche«. Im Apothekenrecht wird damit die Möglichkeit des Apothekers beschrieben, statt eines vom Arzt verordneten Arzneimittels ein anderes, wirkstoffgleiches Präparat an den Patienten abzugeben.

    Im Zuge der Gesundheitsreform sind Apothekerinnen und Apotheker angehalten, nur die Arzneien abzugeben, für die die Kasse des Patienten einen Rabattvertrag mit den Arzneimittelherstellern abgeschlossen hat. Dies gilt nur dann nicht, wenn der Arzt »aut idem« auf dem Rezept ausschließt. (Quelle)

  • Einnahme von Imipramin abends

    Seit 2 Tagen (dem 26.12.2007) nehme ich das Antidepressivum Imipramin abends ein.
    Am ersten Abend 50 mg, am zweiten 75 mg.

    Nebenwirkungen bei abendlicher Imipramin-Einnahme drastisch reduziert

    Geschlafen habe, ich wie schon länger, mit mehreren Unterbrechungen, aber ich bin tagsüber nicht mehr so müde, habe etwas Antrieb, kaum Schwindel. An den trockenen Mund habe ich mich gewöhnt. Hoffentlich nehme ich von diesem Ad nicht zu, das passiert häufig während der Einnahme von älteren, trizyklischen Antidepressiva …

    Vermutlich werde ich dann heute 100 mg Imipramin abends einnehmen, das wird dann auch so bleiben, höher werde ich nicht damit gehen.