Kategorie: Depression

Leben mit Depression.

  • Berichterstattung: Antidepressiva sind keine Glückspillen


    DGPPN: Bei Antidepressiva handelt es sich um verschreibungspflichtige Medikamente, die für die Heilbehandlung einer schweren Erkrankung eingesetzt werden – und die nach strenger Indikationsstellung verordnet werden sollten. Sie bewirken kein „Glück“, stattdessen beseitigen oder mindern sie die Krankheit „Depression“. Damit ermöglichen sie es Menschen mit depressiven Erkrankungen sich aus negativen Gefühlen und Hoffnungslosigkeit zu befreien, um wieder positive Gefühle empfinden zu können. Bei Gesunden werden keine positiven Gefühle induziert. Antidepressiva lapidar als „Glückspillen“ zu bezeichnen, verharmlost das Leiden der Betroffenen.

    Stellungnahme der DGPPN zur ARD-Reportage „Gefährliche Glückspillen – Milliardenprofite mit Antidepressiva“:

    Die Sendung hat in Deutschland ein großes Medienecho ausgelöst und viele Patientinnen und Patienten, die mit Antidepressiva behandelt werden, erheblich verunsichert. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nimmt dies zum Anlass, um über die Chancen und Risiken der Behandlung von Depressionen mit SSRI aufzuklären.

  • Uni Bonn: Erfolg gegen schwere Depressionen durch tiefe Hirnstimulation

    Mit dieser Methode wird in der Uni-Klinik Bonn schon einige Jahre geforscht, jetzt haben sie aber schwerstdepressiven Patienten diese Schrittmacherelektroden an einer anderen Stelle im Gehirn eingebaut (in das Mediale Vorderhirnbündel) diese Stelle ist wohl erfolgversprechender.
    (mehr auf idw) 7 Patienten haben sich diesem Eingriff dieser aktuellen Studie unterzogen.

    In früheren Studien implantierten die Ärzte die Elektroden jedoch nicht in das Mediale Vorderhirnbündel, sondern in den Nucleus Accumbens, der ebenfalls zum Belohnungssystem des Gehirns gehört.

  • Elektrokonvulsionstherapie (EKT) bei Depressionen

    Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT), auch bekannt als Elektrokrampftherapie, ist eine Therapiemöglichkeit bei schweren Depressionen.

    Bei einigen Menschen hilft die EKT, bei anderen weniger …, oft müssen die EKTs wiederholt werden, das heißt dann Erhaltungs-EKT.

    Jedoch ist kaum bekannt, wie die kurzen elektrischen Impulse im Gehirn der Patienten wirken. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München haben in einer aktuellen Studie einen bisher unbekannten Mechanismus der Therapie entdeckt. Sie beobachteten einen direkten Einfluss der EKT auf die Hirnströme in den für Depressionen verantwortlichen Hirnregionen. (idw-online)

    Ich habe mich bisher noch keiner Elektrokonvulsionstherapie (EKT) unterzogen, da ich Menschen gesehen habe, die das auf der Depressions-Fachstation machen ließen und ich vom Ergebnis überhaupt nicht überzeugt war, um mich so einem Eingriff auszusetzen.

  • Rente jetzt unbefristet

    Meine Erwerbsminderungsrente ist jetzt unbefristet, dieses mal musste ich nicht zum Gutachter, auch war die ganze Angelegenheit innerhalb von ca. 6 Wochen erledigt.