Meine Erfahrungen mit Imipramin

Imipramin (=Wirkstoff) ist ein älteres (trizyklisches) Antidepressivum und wird im Handel u.a. unter folgenden Namen vertrieben:

  • Imipramin-neuraxpharm®
  • Tofranil®

Für welche Erkrankung wird Imipramin verschrieben?

Imipramin wird zur Behandlung depressiver Erkrankungen und bei chronischen Schmerzzuständen angewandt.

Meine Nebenwirkungen und Wirkung von Imipramin

Im Beipackzettel sind sehr viele möglicherweise auftretender Nebenwirkungen aufgelistet, natürlich bekommt man nicht alle, es empfiehlt sich aber dieses Antidepressivum langsam einzuschleichen und es dann ggf. später auch so auszuschleichen.

Im Kompendium.ch kann man sich genau über Imipramin informieren. Einfach in das Suchfeld den Wirkstoff “Imipramin” eingeben.

Ich nehme Imipramin-neuraxpharm®, seit dem 11.12.2007 ein (16 Tage bisher).

Einige Tage lang morgens 25 mg und mittags 25 mg.

Die ersten Tage habe ich sehr schlecht geschlafen, war tagsüber sehr müde und mir war schwindelig. Auch kamen leichte Magenschmerzen hinzu.

Ich fühlte mich schon heftig benebelt/benommen.

Tagsüber kam ich kaum hoch und war sehr antriebslos, jede Tätigkeit war mir zuviel.
Gegen die Mundtrockenheit hilft viel Trinken und Kaugummi kauen.

Kurzfristig habe ich die Dosis auf 100 mg erhöht, was mich aber umgehauen hat.
Mir war extrem schwindelig und ich musste mittags, nach der Einnahme, immer 2.5 Stunden schlafen.

Ich reduzierte die Dosis zuerst auf 75 mg, jetzt bin ich momentan auf 50 mg Imipramin täglich.

Schwindel, Magenschmerzen haben sich auf ein erträgliches Maß reduziert.
Der Schwindel tritt nur noch auf, wenn ich zu schnell aufstehe also meine Position abrupt verändere.

Ich versuche ab heute Abend, 50 mg Imipramin immer abends zu nehmen, damit ich die kurz nach der Tabletten-Einnahme auftretende Müdigkeit, verschlafen kann.

Susanne