Kategorie: Depression

Leben mit Depression.

  • Sexuelle Funktionsstörungen unter Antidepressiva

    Wenn ich sehr depressiv bin, habe ich keine Lust auf Sex, nicht mal auf Selbstbefriedigung. Da bei mir Antidepressiva nicht positiv wirken, sind mir sexuelle Funktionsstörungen unter AD auch so ziemlich egal ;-).

    Für die Menschen, bei denen Antidepressiva irgendwie etwas helfen und die noch Lust auf Sex haben (oder erst wieder durch Antidepressiva), wäre das hier vielleicht eine interessante Information:

    14-63% der unbehandelten und 13-45% der medikamentös behandelten depressiven Patienten leiden unter einem beeinträchtigten Sexualleben.

    Höchstes Risiko:
    SSRI, Clomipramin, Venlafaxin

    Hohes Risiko:
    MAO-Hemmer (ausser Moclobemid)

    Mittleres Risiko:
    Trizyklische Antidepressiva

    Niedriges Risiko:
    Mirtazapin, Mianserin

    Sehr niedriges Risiko:
    Reboxetin, Moclobemid

    (via Dr.Proll)

    Auch Viagra könnte eine Alternative sein, quasi die negative Auswirkung von Ad auf die Libido mit einem anderen Medikament bekämpfen …

  • Informationen über Medikamente

    Open Drug Database (ODDB.ORG): Frei zugängliche Informationen über Medikamente – mit Preisangaben.
    (via Dr.Proll).
    update:
    Abfragebeschränkung auf 5 Abfragen pro Tag. Dann sollte man sich eine neue IP-Adresse besorgen 😉 …

    Alternative: Arzneimittel Information für alle, PharmNet.bund

  • Wie lange noch?!

    Seit über 10 Jahren höre ich ab und an die Aussage:

    »Haben sie Hoffnung und weiterhin Geduld und geben sie nicht auf …«

  • Depression besser erkennen und behandeln

    Um Depressionen besser erkennen und behandeln zu können hat die
    Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit verschieden anderen Fachgesellschaften eine Leitlinie Unipolare Depression herausgegeben.

    Diese S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression gibt Empfehlungen für eine abgestufte Behandlung und soll die Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten verbessern.

  • Was bedeutet die Diagnose F.xx.x? ICD-10-GM

    Das von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebene ICD-10
    (= Internationale Klassifikation der Krankheiten) wird weltweit als Diagnoseklassifikation eingesetzt.

    Was das im einzelnen bedeutet, kann man bei DIMDI nachlesen:
    ICD-10-GM Version 2010. Wird jedes Jahr etwas geändert.

    Diesen Code findet man auch im Arztbrief, auf einer Überweisung und auf der AU-Bescheinigung für die Krankenkasse.

    Beispiel: F33.2:

    Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome
    Eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet ist, wobei die gegenwärtige Episode schwer ist, ohne psychotische Symptome (siehe F32.2) und ohne Manie in der Anamnese.