Autor: SuMu

  • Mit Lithium ins Solarium?!

    Macht Lithium lichtempfindlich? Wohl nicht (anders als zum Beispiel Johanniskraut):

    Effect of chronic lithium on sensitivity to light in male and female bipolar patients
    Does Lithium carbonate cause Photosensitivity reaction? A study by eHealthMe.com

    Hitze stellt allerdings ein mögliches Problem dar: Wasserverlust durch Schwitzen kann zum Ansteigen des Lithiumspiegels bis in toxische Bereiche führen. Daher bei Hitze ausreichend trinken und Vorsicht in der Sauna.
    (via DrProll)

    Solarium unter oder mit Lithium sollte somit funktionieren.

  • Wieder unten!

    Am Freitag hat sich bei mir ein Schalter umgelegt (das ging innerhalb von 1 bis 2 Stunden), ich bin von meiner 6 Wochen dauernden extrem guten Laune Wolke und einem wahnsinnigen high Gefühl wieder ganz unten angekommen.

    Bin total schlapp, müde, lustlos, mache fast nichts.
    Fühle mich – im Gegensatz zu den 6 Wochen davor – wie tot.

  • Unzumutbare Wartezeiten auf Psychotherapieplatz!?

    Meist ist die Wartezeit auf einen Therapieplatz für eine ambulante Psychotherapie recht lang.

    Muss bzw. müsste man länger als 3 Monate auf einen Behandlungsplatz warten, gibt es die Möglichkeit für Kassenpatienten, sich an einen Therapeuten zu wenden, der keine Kassenzulassung hat.

    Allerdings muss man verschiedenes dabei beachten, damit man die Kosten von der Krankenkasse erstattet bekommt, siehe Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).

    Pressemitteilung der BPtK: Kostenerstattung häufig einziger Ausweg für psychisch kranke Menschen

    Eine weitere Möglichkeit wäre es, Gespräche in der Ambulanz der nächstgelegenen Psychiatrie zu nutzen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

  • Sind Neuroleptika neurotoxisch?

    Dann kann man nur hoffen, das man einen aufgeklärten, gut informierten Arzt hat, der mit der Medikamentenausgabe sorgsam umgeht.

    Man muss einstweilen vermuten, dass Antipsychotika zwar Positivsymptome unterdrücken, aber die Stimulation anderer Hirnteile, insbesondere des Frontallappens, reduzieren, was strukturell mit einer Volumenminderung einhergeht. Funktionell bedeutet dies aller Wahrscheinlichkeit nach eine Vermehrung von Negativsymptomatik und kognitiven Defiziten, was mit klinischen Erfahrungen korespondiert. Die Autoren empfehlen, solange keine besseren Medikamente verfügbar sind, mit der Dosierung sehr vorsichtig umzugehen und die jeweils niedrigst mögliche Dosis zu verwenden. (via DrProll)