Patienten haben Recht auf Einsicht

Das ist ja mal interessant!

Ausgewählte Rechtsprechung zum Umgang mit den Arzt-Dokumentationen / Patienten haben Recht auf Einsicht

NEUISENBURG. Grundsätzlich haben Patienten ein Recht auf Einsicht in die Krankenakte. Das sieht das ärztliche Berufsrecht vor. Die Kosten für die Kopien können Kollegen ihren Patienten allerdings in Rechnung stellen. Ob dafür aber nun der Zeitaufwand oder nur jedes einzelne Blatt zugrunde gelegt werden darf, was passieren kann, wenn das Gericht zu lange auf Dokumentationen warten muß, und was in Einzelfällen noch beachtet werden sollte, das wird anhand von ausgewählter Rechtsprechung dargestellt.
Aufwand für Kopien: Auch wenn ein Arzt angibt, für die Anfertigung von 56 Kopien aus der Krankenakte mehr als zwei Stunden Zeitaufwand gehabt zu haben, braucht die Patientin dafür nicht 175 Euro zu bezahlen. Für die “Nebenleistung aus dem Behandlungsvertrag” dürfen allenfalls als Kostenersatz 0,50 Cent pro Kopie plus Porto angesetzt werden. (Amtsgericht Frankfurt am Main, Az.: 30 C 1340/98)
Gesundheitsgefährdung kein Hinderungsgrund: Ärzte können ehemaligen Patienten nicht die Herausgabe der Krankenakte verweigern mit dem Argument, sie könnten dadurch einen Rückfall erleiden. Dies urteilte das Bundesverwaltungsgericht im Fall eines psychiatrischen Krankenhauses, das aus solchem fürsorglichen Grund die Einsicht in die Unterlagen nicht gewähren wollte… (Bundesverwaltungsgericht, Az.: 3 C 4/86)
Ärzte Zeitung, 14.02.2006

Einweisung

Habe gestern eine email an meinen Doc geschickt, da ich ja noch eine Einweisung benötige…

ich möchte nur mal nachfragen, da ich ja ein “Sicherheitsfanatiker”…
[ ] Einweisung nach XX geschickt
[ ] Einweisung an mich geschickt
[ ] Einweisung wird noch an mich geschickt
[ ] Einweisung wird noch nach XX geschickt
[ ] Ich soll die Einweisung bei Ihnen abholen
[ ] Ich habe die Einweisung schon abgeholt ;-)
Sie haben die freie Auswahl und dürfen ein “X” in die Klammern einfügen.
Finde es sehr praktisch, wenn es Ärzte gibt, die eMail und Internet gegenüber positiv eingestellt sind.

Vorgespräch zur Aufnahme Depri-Station

So, ich hatte heute mein Vorgespräch zwecks Aufnahme auf eine Fachstation für Depressionserkrankungen.
Ich werde in 2-3 Wochen aufgenommen. Vor 2 Jahren ist das ja am damaligen Oberarzt gescheitert.

Diesmal war ich schlauer und habe meinen Psychiater gebeten, sich mal darum zu kümmern.

Was sehe ich dann in meinem Briefkasten?
Die LVA will, dass ich mich am 22.02.2006 in einer Klinik zur Reha einfinde. Hängt bestimmt mit dem Verlängerungsantrag meiner befr. Rente zusammen.

Das finde ich nun aber wirklich sehr bedauerlich, da entgeht mir ja möglicherweise meine Heilung …

Übrigens, in der Klinik gibt es jetzt auch Internet.