Stangyl (Wirkstoff: Trimipramin)

Mein Antidepressiva LudiomilÂź, wird durch StangylÂź (Wirkstoff:Trimipramin) ersetzt. – In Kombination mit QuilonumÂź (Wirkstoff:Lithium) –

Heute Abend beginne ich mit 50 mg (und morgens 25 mg) und ich lasse das Schlafmittel Noctamid und Seroquel weg. In den nÀchstenTagen wird wohl auch der BetaBlocker abgesetzt.

Ich hoffe mal, dass ich tagsĂŒber nicht allzu mĂŒde bin und davon nicht zunehme…

Feiertag,Regen und trĂŒbe Gedanken

Überlege seit einigen Stunden, ob ich noch Antidepressiva nehmen will, da ich keine deutliche Besserung bemerke.

Bin mir noch nicht mal sicher, ob ich ĂŒberhaupt noch lebe…

Meine Zeit (deine auch) lÀuft ab und ich (kann) sie nicht sinnvoll nutzen.

Nur was ist sinnvoll? Hat mein Leben je einen Sinn gehabt oder bin ich nur (ohne das es mir bewusst war) einem Phantom nachgejagt…

Bis vor ca. 10 Jahren dacht ich noch, ich hĂ€tte alles im Griff, aber es war wohl eher anders herum – zum GlĂŒck (oder auch nicht) war mir das nicht bewußt, so kam halt der Zusammenbruch erst vor ca. 10 Jahren und seither ging es stetig bergab.
Stört mich nur teilweise, manchmal denke ich, ich will es so.

Viel tiefer sozial absteigen kann ich nicht mehr, aber ich habe noch immer nicht genĂŒgend Motivation entwickelt, um da wieder heraus zu wollen…

Klasse, wenn ich meine Periode habe, bin ich noch mieser drauf!

Schlafmittel Dormicum

Auf Grund massiver Schlafstörungen erhalte ich kurzfristig ein Schlafmittel.
Zopiclon wirkt bei mir momentan nicht.

Dormicum (Wirkstoff: Midazolam) gehört zur Gruppe der BenzodiazepinprÀparate.
Ich erhalte 7.5 mg.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Dormicum wird fĂŒr die Kurzzeittherapie von Schlafstörungen verwendet. Wie alle Hypnotika soll es nur bei Schlafstörungen von klinisch signifikantem Schweregrad eingesetzt werden.
Schlafrhythmusstörungen, Einschlafstörungen oder Schwierigkeiten beim Wiedereinschlafen nach vorzeitigem Erwachen.
Dosierung/Anwendung
Generell wird immer die niedrigste wirksame Dosis und diese ĂŒber einen möglichst kurzen Zeitraum verwendet.
Übliche Dosierung
7,5-15 mg stellen die ĂŒbliche Erwachsenendosis dar.
Art und Dauer der Anwendung
Wegen des raschen Wirkungseintritts sollte Dormicum unmittelbar beim Zubettgehen mit FlĂŒssigkeit unzerkaut eingenommen werden.
Es muss danach eine ununterbrochene Schlafdauer von mindestens 7-8 Stunden gewÀhrleistet werden.
Die Therapiedauer soll in der Regel 2 Wochen nicht ĂŒberschreiten; eine kĂŒrzer dauernde Behandlung kann ausreichend sein; eine lĂ€nger dauernde Behandlung kann nötig sein
Am Ende der Therapie empfiehlt sich ein ausschleichendes Absetzen von Dormicum.
AbhÀngigkeit
Die Einnahme von Benzodiazepinen kann zu einer AbhĂ€ngigkeit fĂŒhren. Dieses Risiko ist erhöht bei lĂ€ngerer Einnahme, hoher Dosierung und bei prĂ€disponierten Patienten. Die Entzugssymptomatik tritt vor allem nach abruptem Absetzen auf und beschrĂ€nkt sich in leichteren FĂ€llen auf Tremor, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Angst, Kopfschmerzen und KonzentrationsschwĂ€che. Es können aber auch Symptome wie Schwitzen, Muskel- und BauchkrĂ€mpfe, Wahrnehmungsstörungen sowie in seltenen FĂ€llen Delirien und zerebrale KrampfanfĂ€lle auftreten.
Das Einsetzen von Entzugserscheinungen schwankt, je nach Wirkungsdauer der Substanz, zwischen ein paar Stunden und einer Woche oder mehr nach Absetzen der Therapie.
Um das Risiko einer AbhĂ€ngigkeit auf ein Minimum zu reduzieren, sollten Benzodiazepine nur nach sorgfĂ€ltiger PrĂŒfung der Indikation verschrieben und ĂŒber möglichst kurze Dauer (als Hypnotikum zum Beispiel in der Regel nicht lĂ€nger als zwei Wochen) eingenommen werden. Ob eine WeiterfĂŒhrung der Behandlung notwendig ist, muss periodisch ĂŒberprĂŒft werden. Eine lĂ€ngere Behandlung ist nur bei bestimmten Patienten (zum Beispiel mit PanikzustĂ€nden) indiziert, wobei der Nutzen im Vergleich zu den Risiken weniger klar ist.
Zur Vermeidung von Entzugserscheinungen empfiehlt sich in jedem Falle ein ausschleichendes Absetzen, indem die Dosis stufenweise reduziert wird. Bei Auftreten von Entzugserscheinungen ist eine engmaschige Ă€rztliche Überwachung und UnterstĂŒtzung des Patienten erforderlich.
Beim Absetzen des PrĂ€parates können, auch nach kurzfristigem Gebrauch, vorĂŒbergehend fĂŒr einige NĂ€chte die Schlafstörungen wieder auftreten. Dies kann durch schrittweises Absetzen meist vermindert werden.
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