42 Tage ohne JKH6

Seit 42 Tagen bin ich nun von der Depressions-Fachstation (JKH6) entlassen.

Meine bzw. unsere soziale Situation verbessert sich langsam.
Meinem Mann geht es deutlich besser, seit er wieder einen Job hat.

Ich habe gehofft, dass mich das etwas mitzieht.
Leider ist das bisher nicht so.


Medikamente
: keine
Stimmung: mies bis ganz mies
Antrieb: auf das Notwendigste beschränkt

Ich würde gerne verstehen, warum mein Befinden so ist.
So wie es jetzt aussieht, befürchte ich, dass sich mein Befinden nicht ändert, ändern kann.
Ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich das beeinflussen könnte.
Ich bin irgendwie nicht lebensfähig, versuche aber scheinbar zu überleben und das kann so auf Dauer nicht gut gehen.
Wenn ich es (mich) nur verstehen könnte

Stangyl (Wirkstoff: Trimipramin)

Mein Antidepressiva Ludiomil®, wird durch Stangyl® (Wirkstoff:Trimipramin) ersetzt. – In Kombination mit Quilonum® (Wirkstoff:Lithium) –

Heute Abend beginne ich mit 50 mg (und morgens 25 mg) und ich lasse das Schlafmittel Noctamid und Seroquel weg. In den nächstenTagen wird wohl auch der BetaBlocker abgesetzt.

Ich hoffe mal, dass ich tagsüber nicht allzu müde bin und davon nicht zunehme…