Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
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6. Klinikwoche
Kurze Zusammenfassung…
Medikamente:
Morgens: 1 tbl Cipralex®
1.5 tbl Quilonum® (Wirkstoff: Lithium)
Abends: 1.5 tbl Quilonum® (Wirkstoff: Lithium)
22 Uhr 1 tbl Zop® (Schlaftablette)
Nebenwirkungen habe ich sehr wenige, Unruhe und Müdigkeit, feuchte Hände.
Von der Zop (Wirkstoff: Zopiclonum, Schlaftablette) habe ich am nächsten Morgen eine pelzige Zunge und einen bitteren Geschmack im Mund.
Einmal in der Woche wird Blut abgenommen, da der Lithium-Spiegel eng kontrolliert werden muss. ( 0.6 mmol/l )
Von meiner Stimmung und Antrieb bekomme ich momentan auch nur mit, dass ich entweder müde und/oder unruhig bin.
Sport
Ich gehe jetzt ca. 3 mal pro Woche in den Kraftraum, er ist zwar recht spartanisch ausgestattet (kein Vergleich mit einem Fitness-Studio) aber es ist schon angenehm, sich dort zu betätigen.
Zwischendurch spiele ich noch Tischtennis auf Station und Kicker.
Ergotherapie
Ich habe zwei Leinwände gemacht (Bild folgt später), grundiert, Motiv mit Blaupapier aufgebracht, Strukturpaste aufgestrichen, 12 Stunden trocknen lassen und angemalt.
Jetzt mache ich gerade Katzennäpfe aus Ton. Ich werde wohl oder übel noch einige Sachen aus Ton anfertigen müssen, da die Ergotherapeuten den Ofen zum Brennen erst anmachen, wenn mehrere Tonstücke zum Brennen vorhanden sind…
Da ich ja recht flott bin und wohl auch noch länger in der Klinik bin, sollte das auch kein Problem werden…
Zabi
habe ich nicht mehr, da es mich eher runterzieht und ich kein Problem mit Arbeiten im Allgemeinen habe, sondern eher im Speziellen…g
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