Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †

Jobsuche als LKW-Fahrer

Ehemann bewirbt sich natürlich häufig, stellt sich auch als LKW-Fahrer vor, zeigt das er Fahren und “Umbrücken” kann mit einem Hänger-Zug, bekommt dann ein “Lohnangebot” von 1600 € bis 1800 Euro Brutto.

Eine Anzeige in der Örtlichen Tageszeitung hat auch nichts gebracht, außer uns 33 Euro weniger.

Das ist ein Witz, für diese vielen Arbeitsstunden und schlechten Arbeitsbedingungen.

Seit Hartz4 ist Lohn-Dumping an der Tagesordnung. Vielen Dank, liebe Regierung!

Aber ich befürchte, in vielen anderen Arbeitsbereichen geht es ähnlich zu.

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— Pseudonym, 06.07.2010@15:41 # 1 -

Nun … ich habe den Aufruf gelesen und darüber nachgedacht.
( Vorweg: Es ist nicht mein Metier … habe aber einen Exnachbarn als guten Bekannten der fährt … )
Sicherlich gäbe es gut bezahlte Fahrerjobs … ABER

Du schreibst ja schon wie es auf dem deutschen Markt aussieht.
Schlecht bezahlt und überschreiten der Lenkzeiten wird sogar damit aus der Welt geschafft, indem die Fahrerkarten getauscht werden. Ich weiss, von meinem Bekannten das es strafbar, aber schon fast die Regel ist.
Mein Bekannter arbeitet für eine Firma in Dänemark. Er fährt DK-D-F- und I. Letztes Weihnachten war er fünf Wochen durchgehend auf dem Bock. Das war selbst für ihn zuviel. Der Lohn ist weitaus höher als in D üblich. Bevor er dort anfing, fuhr er für die Hauptfirma mit Sitz in Luxemburg. Sprich … eine Menge Kohle am Monatsende.
Nun gibt es tausend weniger, da er für einen Sub fahren muss … und es bleiben trotzdem im Schnitt 3,5K im Monat … meistens mehr.
Alles schön und gut … wenn da nicht diese Strafbarkeiten wären.

Ein anderer Bekannter unterhält eine eigene Firma in der Eifel … er hat sich von vier Fahrzeugen und acht Fahrern trennen müssen, da er die Preise der »Grossen« nicht mehr mittragen will. Seine Aussage »Ja ich liebe diesen Beruf, aber ich arbeite nicht zum Spass«.

In der letzten Zeit habe ich KEINEN Fahrer gesprochen der keine Verfehlungen mitmacht, nur um seinen Job zu behalten.
Schrecklich.

Ich kann nichts für euch tun, wünsche euch aber von ganzem Herzen ausreichend Glück um einen neuen und vernüftigen Arbeitgeber zu finden.

mfg,
Pseudonym (sorry … ich schreibe hier über strafbare Handlungen … da will ich keine Polizei im Haus)

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