Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
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Psychiater kaum noch Zeit für Patienten
Nicht weil sie keine Lust mehr auf Gespräche mit Patienten haben, sondern weil sie dafür nicht mehr bezahlt werden.
Die von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein mitgeteilten, ab 1.7.2010 gültigen Honorarbescheide, nehmen den niedergelassenen Psychiatern ihr wichtigstes Handwerkszeug: die Gesprächszeit mit ihren Patienten und ihren Angehörigen.
Mit den zugeteilten Mitteln sind nur noch ein kurzer Erstkontakt und eine zweite Beratung von zehn Minuten Dauer pro Vierteljahr möglich. Nicht vergütet werden demnach u.a. Gespräche mit Angehörigen und Bezugspersonen, Kriseninterventionen, die Betreuung von Wohnheimen, Hausbesuche, die Verordnung häuslicher Krankenpflege, oder Antworten auf Anfragen von Krankenkassen. (DrProll)
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Große Schweinerei! Das Persönliche geht immer mehr verloren. Das Problem ist auch, dass durch so kurze Gespräche nicht alle Probleme des Patienten erkannt werden können. Am Ende spart die Kasse nichts, weil durch zu wenig Zeit Fehler passieren.
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