Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
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Anonymes Zweitblog?
Vielleicht sollte ich mir noch ein anonymes Zweitblog einrichten. Hier kann ich leider nicht immer so schreiben, wie ich es gerne möchte und ich hasse es, wenn ich mich selber zensieren »muss«.
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Hast du nicht die Möglichkeit mit Passwort für best. Einträge zu arbeiten? Das kannst du dann ja nur denen geben, denen du das geben möchtest.
Diese Lösung hab ich gewählt, da der 2. Blog für mich irgendwie »anstrengend« war – die Frage wo schreib ich was – weil ich halt best. Beiträge nicht allgemein zugänglich machen wollte (um mich nicht zensieren zu müssen) – wobei da ging’s meist darum best. Leute »auszuschließen« und die die es interessiert bekommen das Passwort.
warum kannst Du hier nicht so schreiben, wie Du das möchtest?
Dies ist Dein Blog, und ich finde Du sollst Dich nicht selber zensieren!
Liebe Grüsse
Kroko
@ Ilana, leider ist das mit dieser Blogsoftware Textpattern zu kompliziert.
@ Kroko, wie soll ich das sagen, ich verzichte ja meist schon auf reale Namen, aber je nachdem wie ich so drauf bin und das dann auch noch relativ genau schreiben würde, könnte mich das sofort irgendwohin bringen ;-), obwohl mir genau das helfen würde, meinen sehr negativen Müll los zu werden. Äh, ich hoffe, das war deutlich genug?!
Ich muss mal gucken, ob ich mich hin reißen lassen kann, es so zu formulieren, das es eher zweideutig aussieht ;-), aber sinnvoller wäre es tatsächlich ab und an total anonym zu schreiben und das dann ganz frei!
Tja – dann vielleicht doch ein zweiter Blog – wobei da die Frage:
geht es nur ums schreiben und loswerden oder auch darum dass es jemand liest?
Bei blogger.com – wo ich vorher war hatte ich ein zweites Blog, dass geschlossen war (also für niemanden zu lesen) – da gibt’s auch die Möglichkeit einen Blog nur für geladene Leser zugänglich zu machen – wenn es auch ums »gelesen werden« geht – aber eben auch in einem geschützen Rahmen
Evt ja auch einfach mit »ausgelagerten« Beiträgen – also sozusagen den Passwortschutz eben auslagern.
Bei wordpress kann man auch einzelne Beiträge mit Passwortschutz versehen (auch mit mehreren für unterschiedliche Bereiche)
Nun ja, sicher will ich auch, das mein Geschreibsel gelesen wird, eben von Leuten, die ich irgendwie »kenne«, sei es durch e-mails oder anderen Blogs.
Das mit Wordpress weiß ich, mein Blog lief früher mit WP, da haben mich die sehr vielen Aktualisierungen der Software genervt, weshalb ich gewechselt bin.
Ich schreibe gerne auch relativ spontan und da kommen dann mal schnell einige »Wörter« zusammen, die man vielleicht in oder mit Ruhe so nicht schreiben würde.
Ich muss mal gucken, natürlich würde ich irgendwie dezent darauf hinweisen ;-), vielleicht per e-Mail. Mal sehen.
So wie ich mich mittlerweile kenne, lese ich diesen Artikel und die Kommentare noch mal in Ruhe und schreibe dann wohl doch hier unzensiert weiter ;-)
Ich denke ebenfalls darüber nach, einen anonymen Blog zu errichten. Andererseits könnte ich auch Wintertränen ( www.wintertraenen.de ) dazu gebrauchen, unter anderem Namen mitzubloggen.
Es ist schwer, im eigenen bekannten Blog genau die Dinge zu schreiben, die mich momentan angreifbar machen. In einigen Jahren ist es mir dann egal, so wie es grad auf meiner ersten HP geschieht. Dann ist es Schnee von gestern und ich habe es überstanden, bin stabil genug.
Zensur will ich es nicht nennen. Es ist vielmehr die Wahl, ob ich mich den Kommentaren als bekannte Persönlichkeit stellen will oder nicht.
Nebenbei habe ich am Anfang dieser Woche einem TV-Interview zum Thema Suizid und Depression gestellt. Ich weiß noch nicht den genauen Sendetermin und was davon gesendet wird. Ich hätte niemals vorher gedacht, wie sehr mich dieses Thema nochmals wieder (nach mehr als 10 Jahren) runterziehen würde. Und ich habe ein paar Sorgen zu den Reaktionen auf das Interview. Andererseits werde ich ganz sicher auch damit fertig. Soviel ist gewiß.
Anonymität ist nur scheinbar ein Schutz, habe ich erfahren.
CeKaDo: Andererseits könnte ich auch Wintertränen ( www.wintertraenen.de ) dazu gebrauchen, unter anderem Namen mitzubloggen.
Stimmt, das wäre auch eine gute Alternative, um sich mal kurzfristig richtig Luft zu verschaffen.
Allerdings kann man sich mit der kompletten Offenlegung seiner Erkrankung sein restliches Leben versauen bzw. so weit einschränken, das man nicht mal mehr einen Neben job bekommen könnte.
Das hatte ich erkannt und darum eben Wintertränen. Der Einzige, der dann einen Namen vom Schreibenden hat bin ich. Und wenn nicht ich die Klappe halte, wer sonst?
Es steht mein Name im Impressum und mein Name bei der denic. Insofern verbietet sich auch, eine eigene Url zu installieren, um vermeindlich anonym zu bloggen. Deswegen baute ich diese Plattform aus und habe nun die Chance, in der irgendwann (hoffentlich) entstandenen Masse ebenfalls unerkannt zu schreiben.
Ich könnte ja hier in meinem Blog auch unter Gastautoren schreiben, unter anderem Namen.
Das Problem ist aber, man könnte mich an meinem Stil und Geschichte erkennen. Es gibt ja so Wühlmäuse, die gerne Texte vergleichen und auseinander nehmen ;-)
Genau aus dem von dir genannten Grund (Selbstzensur) habe ich meinen selbstgehosteten Blog aufgegeben und mich in eine relative Anonymität begeben. Beruflich bedingt, wird mein Name öfters in eine Suchmaschine eingegeben. Weil ich mir einiges von der Seele schreiben möchte, müssen die, die beruflich etwas von mir wollen, nicht unbedingt Einblick in meine Nöte erhalten. Blogger.de und LiveJournal ausprobiert und dann bei Wordpress.com gelandet, zur Kontaktaufnahme nur meine e-mail Adresse angebegen, aber keinen realen Namen. Zum einen ist es ganz angenehm, sich nicht um Updates kümmern zu müssen. Zum anderen, fühle ich mich befreiter, auch wenn ich mich an eine gewisse »Freiheit« tatsächlich gewöhnen muss. Eine Sperre sitzt nach wie vor im Hirn.
Sich bei einem Blogdienst anzumelden, ist eine wirkliche Alternative. Deinen Stammlesern und -kommentatoren kannst du auf Wunsch die URL des Blogs per e-mail weitergeben, so fängst du zumindest nicht ganz bei Null an.
Dein LiveJournal Blog bzw. dort zu kommentieren, war mir echt zu stressig ;-). Das neue abonniere ich natürlich wieder.
Ich bin bei wordpress und bin froh über die Anonymität, gerade weil ich noch im Beruf stehe . Darum habe ich auch mein Foto gegen ein Icon ausgetauscht.
Es hilft mir sehr, noch mal nachzulesen, wenn ich einen guten Tag hatte.
Ich möchte aber auch die Freiheit haben, dunkle Gedanken aufzuschreiben.
Mein eigener blog (5zeichenblog.wordpress.com) ist gerade eine Woche alt. Und ist heute schon eine Hilfe für den Tag.
Problematisch ist bei diesen ganzen Blogdiensten der Verstoß gegen die Impressumspflicht, die auch für solche Subdomains gilt.
Du kannst es entweder riskieren, von irgendeinem Abmahnanwalt von eigenen Gnaden blöde Rechnungen zu bekommen oder eben in einem Sammelblog zu schreiben, wo der Betreiber im Impressum Veranwortung übernimmt. Das war einer der Gründe, mein Projekt ins Leben zu rufen.
Was mich an blog.de und Co. so mächtig störte, waren eben auch die Einschränkungen durch Zwangswerbung, die Unfähigkeit für Plugins und Scripte, sowie die massenweise einströmenden Clowns mit ihren blöden Anmachkommentaren.
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