Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
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Verbesserungsvorschläge für psychoMUELL.de?
Eine Frage an meine Leser und LeserInnen. Findet ihr euch gut hier im Blog zurecht oder sollte ich etwas verbessern? Fehlt euch was? Nein, über Lila möchte ich nicht diskutieren.
Jetzt habt ihr die Gelegenheit, euch hier darüber zu äußern.
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fenrir: Zuviel Werbung für meinen Geschmack.
Firefox mit Adblock nutzen! Aber ich denke, den unteren Banner hier, über dem Kommentarfeld, den könnte ich auch entfernen …
Huhu
Hab deinen Blog durch Zufall entdeckt – ich finds toll, dass Du Dich damit so ‘öffentlich’ auseinandersetzt!
Bin seit über 14 Jahren schwer manisch depressiv und geh da auch offen mit um.
Alles Gute Dir!
danke für diese Seite, ich bin bereits in einem Alter, dass ich meine Altersrente beziehe, wurde aber 1988 krank, etwas kränkelnd, mal hier ein bißchen, dann wieder etwas arbeiten, und nach 8 Wochen kam der totale Zusammenbruch, stundenlanges Weinen, kannte aber den Grund nicht, dann kamen schwere Depressionen, Dauerkrankschreibung, bereits 1991 wurde ich für der Rest meines erweberbstätigen Lebens berentet und mußte nie wieder zu einer Kontrolluntrsuchung.
Ich bin diese Depressionen und Ängste nie losgeworden, sie waren nach ca 10 Jahren erträglicher , an vielen Tagenund Wochen aber nur Todessehnsucht,
Für mich ist es am allerschlimmsten, dass mein Kind, damals 18 jährig ,keine richtige Jugend hatte und immer in Angst um die Mutter lebte, die sich in einem verdunkelten Zimmer zurückgezogen hatte und von früh bis abends immer nur eine Musik hörte.
Jetzt ist sie XX Jahre alt und hat seit ca einem Jahr eine Essstörung entwickelt, die sich in den letzten Wochen zu einer schweren Anorexie entwickelt hat. Aus mehreren schweren Erlebnissen, Missbrauch im Kleinkindalter, Mobbing in der Schule von einer Lehrerin, dass es zu einem Schulwechsel kommen mußte, hat sie eigentlich immer alles ziemlich » gelassen » verarbeitet. Jetzt wurde ihr von der Hausärztin gedroht, wenn sie nicht ißt und zunimmt wird sie dafür sorgen, dass sie eine Betreuerin vom Gericht bekommt und sie wird dann zwangseingewiesen, sie hat dann über ihren Aufenthaltsort nicht mehr zu bestimmen. Alles nur, weil meine Tochter eine Krankenhausbehandlung verweigert, weil sie wegen noch anderer traumatischer Begebenheiten in ihrem Leben nicht mit fremden Menschen in einem Zimmer sein kann. Sie kann zur Zeit nicht arbeiten gehen und geht auch nicht mehr raus.Tageskliniken haben sie bisher nicht aufgenommen. Es ist eine Verzweiflung , die kaum zu beschreiben ist, weil sie Hilfe sucht, endlich wieder ohne diese Ängste und » Schmerzen in der Seele » leben möchte aber keine Hilfe bekommt. Krankenhäuser sind nicht in der Lage für diese Fälle ein Einbettzimmer zur Verfügung zu stellen, nur für Privatpatienten oder wenn man ca 55,00€ täglich für das Einzelzimmer dazuzahlt. Geht leider nicht. Diese hinzugekommene Angst vor Menschen die sich besonders stark ausprägt, macht uns Angst. Ich denke, sie will sich weghungern, da sie keine Auswege sieht. Über diese Ängste fing sie jetzt erst an zu sprechen. Ich hoffe für mein Kind , dass sie wieder Fuß fassen kann im Leben, sonst wird wohl der Absturz vorprogrammiert sein. Vielleicht wird sie ja dann auch einmal durch eine Rente aufgefangen, das wünsche ich meiner Tochter nicht wäre aber noch besser als andere Sachen.. Vielleicht kann mir ein Tipp gegeben werden, wie wir noch weiterhelfen können. danke , für die Zeit, die für das Lesen gebraucht wurde und ihr sie hattet
Ich bitte um Verständnis, wenn sich Fehler eingeschlichen haben, aber ich bin fast blind Makuladegeneration )kann aber nicht blind schreiben.
danke Lydia
Was für technische Probleme denn?
Hallo Lydia
Bei schwerem Untergewicht und nicht ins Krankenhaus wollen? Wie soll ihr dann noch geholfen werden? Die Ärzte haben ja nun auch eine Verantwortung …
ja, das weiß ich , und wir sehen das genauso, aber es müßte doch auch Möglichkeiten geben, auf die Vorgeschichte eines Menschen einzugehen und ihm vielleicht die Chance zu geben , wirklich innerlich frei und ohne Angst, eine Therapie beginnen zu könnrn. Das ist doch für leute mit geld in der tasche möglich und wird sogar empfohlen, allein sein zu können und langsam herangeführt zu werden an das neue Leben.
Mein Arzt sagte mir vor vielen jahren immer, sie sind wie ein kleines Pflänzchen, das schutzlos irgendwo wächst, das man ganz behutsam pflegen muss um es zu kräftigen. dan kann es blühen. Ist daran etwas falsch ß
Lydia
Hallo Lydia
als Kassenpatient kann man nur die Möglichkeiten nutzen, die einem angeboten werden. So schlecht sind die nicht.
Allerdings kann leider nicht jeder Mensch Hilfe annehmen, aus welchen Gründen auch immer.
Ich habe auch jahrelange Erfahrungen mit Antidepressiva. Habe viele Mittel eingenommen und nichts half. Dazu noch eine Beruhigungspille Tafil.
Im Novemer bekam ich im Krankenhaus Venoflaxin, das haben dort alle bekommen. Am Anfang ging es einigermaßen allerdings auch viele Nebenwirkungen wie Sehstörungen,Gliederschwäche, zittern, schwitzen usw. Vor 1 Woche habe ich das Medikament abgesetz und leide Höllenqualen und das obwohl ich nur 2 x am Tag 0,75 mg eingenommen habe. Ich halte das durch und nehme gegen meine Angsterkrankung keine Medikamente mehr. Mal sehen wie es dann geht – schlimmer als mit Venoflaxin kann es nicht mehr werden.
@uta: kurzer hinweis: von 150 mg/d venlafaxin abrupt auf null zu gehen, halte ich für verwegen. das zeug macht heftige absetzerscheinungen und sollte laaaaangsam ausgeschlichen werden (bei der ausgangsdosis über etwa 3 monate). ich würd’s eher nicht auf die harte tour versuchen…
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