Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †

FDP-Gesundheitspolitik-Triumph der Lobbykratie

Die schwarz-gelbe Regierung gibt vor, für ein gerechteres Gesundheitswesen zu kämpfen. Doch tatsächlich verfolgt FDP-Minister Rösler eine knallharte Klientelpolitik. Gewinner sind Apotheker, Ärzte und die Pharmaindustrie – Verlierer sind Millionen Kassenpatienten.(spiegel)

Ich habe irgendwie die Hoffnung, dass diese Regierung nicht lange überleben wird.

Wie wäre es denn mal, wenn einfach mal die GRÜNEN alleine regieren? Die haben noch nie und genau das wäre ihre Chance …

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LexX Noel, 23.01.2010@14:08 # 1 -

Na dann würde ich dir empfehlen, das du nach Möglichkeiten für Dich suchst gegen die aktuelle Politik was zu unternehmen.

Su-Mu, 23.01.2010@15:58 # 2 -

Super Idee, man kann ja als Einzelner so viel bewegen.

LexX Noel, 23.01.2010@16:22 # 3 -

Super Einstellung, mehr davon bitte.

Su-Mu, 23.01.2010@16:24 # 4 -

LexX Noel: Super Einstellung, mehr davon bitte.

Du hast interessante Vorschläge. Ich schreibe wenigstens in meinem Blog drüber.

— Solveig, 25.01.2010@15:14 # 5 -

Ich habe massive Zweifel, daß es überhaupt eine der im Bundestag sitzende Partei schaffen wird, sich gegen die massive und ausgefeilte Lobbyarbeit der Pharmaindustrie und der Versicherungen zur Wehr zu setzen! Selbst bei den Linken hege ich diesbezüglich gewisse Zweifel – auch wenn das ihnen angebotene Stück vom Kuchen mit Sicherheit weitaus kleiner ausfallen wird als für FDP, CDU/CSU und selbst für SPD bzw. Grüne! Was hindert eine deutsche Regierung (egal welcher Couleur!) eigentlich daran, gesetzlich festzulegen, daß alle Ergebnisse aller klinischen Studien veröffentlicht werden müssen – samt zugrundeliegender Daten? Meine Antwort: die »Argumente« der Pharmalobby in Form von Parteispenden! Wenn ich sehe, daß das IQWiG auf der Grundlage von ca. 5(!) Studien – ausgewählt aus 1.000 oder 1.200 Studien – die Abschaffung der Verordnungsfähigkeit bestimmter Medikamente vorschlägt, dann frage ich mich schon: sind 99,5% der Studien so schlecht, daß eine Aussage nicht möglich ist – oder sind die Kriterien des IQWiG so daneben? Ich habe selber mal in der Pharmaforschung gearbeitet und weiß deshalb aus eigener Erfahrung, daß viele Studien nicht sauber geplant bzw. ausgewertet werden. Eine Veröffentlichungspflicht aller Studien (nicht nur der aus Unternehmenssicht erfolgreichen!) würde die Ehrlichkeit mit Sicherheit deutlich erhöhen!

Ich sehe ein anderes Problem, wenn die Grünen allein regieren würden. Dann würden wahrscheinlich die nichtwissenschaftlichen Auswüchse des Gesundheitswesens deutlich zunehmen! Meine Krankenkasse bietet beispielsweise die Kostenübernahme bei homöopathischen Behandlungen an! Also bei einer Therapie, deren Wirksamkeit noch nie wissenschaftlich nachgewiesen wurde! Im Gegenteil: alle bisherigen Studien zeigen entweder, daß die Homöopathie nicht wirksamer ist als ein Placebo oder ließen sich mit vergleichbarem Ergebnis nicht wiederholen. Während die einen tricksen, müssen die anderen also nur behaupten(!!!), daß ihre Therapie wirksam sei!

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