Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †

Dicker Po gut für Gesundheit

Ein dicker Po und Speck an Hüften oder Schenkeln ist laut Wissenschaftlern gut für die Gesundheit. Die Extraschicht Fett an den Problemzonen mindert das Risiko von Herzerkrankungen und Diabetes, wie Forscher der Universität Oxford herausfanden. (aerztezeitung.de)

Welche Frau ist mit einem dicken Po zufrieden? Ich nicht und ich habe auch so einen (kotz).

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drgeldgier, 14.01.2010@10:50 # 1 -

Also so kann man das nicht ganz stehen lassen. »Dicker Po« ist ja auch relativ. Ich denk mal ab 150 kg aufwärts wird es meist schon eher ungesund.

psychoMUELL, 14.01.2010@10:51 # 2 -

ich stehe schon mit ca. 10kg Übergewicht vor meiner eigenen Notschlachtung ;-)

Mausflaus, 14.01.2010@11:06 # 3 -

also gegen Jennifer Lopez’ Hintern hätt ich nix einzuwenden, wenn ich denn auch den Rest von ihrer Figur hätte…

Martina, 14.01.2010@15:43 # 4 -

ggg Notschlachtung ist ne gute Idee (für mich) ;-)

— Solveig, 14.01.2010@16:48 # 5 -

Der Fall sieht für mich ähnlich aus wie der Zusammenhang zwischen Störchen und Geburten (je mehr Störche, desto mehr Geburten) oder zwischen Schuhgröße und Gehalt (je größer die Schuhe, desto höher das Gehalt) – beides wissenschaftlich nachgewiesen!!! Bevor jetzt jemand aber wieder an den Storch glaubt oder vor der nächsten Gehaltsverhandlung in größere Schuhe schlüpft: beides sind statistisch nachweisbare Korrelationen, diese sagen aber natürlich rein gar nichts über Ursache und Wirkung aus! In beiden Fällen handelt es sich nämlich um Scheinkorrelationen, denn es gibt eine dritte Größe, die die anderen beiden beeinflußt. Im ersten Fall ist das die Ländlichkeit des Raumes, im zweiten das Geschlecht!

Ich bin ziemlich sicher, daß dasselbe auch für den Zusammenhang zwischen Fettverteilung und KHK sowie Diabetes gilt. Vor den Wechseljahren produziert der weibliche Körper nämlich Östrogen, und das ist zum einen für die weibliche Figur (und damit wohl auch für die Fettverteilung) verantwortlich, zum anderen aber auch dafür, daß bestimmte Erkrankungen kaum Chancen haben. Nach den Wechseljahren ändert sich das nämlich – weibliche Figur hin oder her – innerhalb weniger Jahre…

Im übrigen: was ist schlecht an einem ausgeprägt weiblichen Körper? Ich muß mir ja nicht unbedingt Jäckchen kaufen, die kurz unter der Taille aufhören – die sehen auch an sehr schlanken Frauen meines Erachtens besch… aus! Warum müssen alle Frauen eine bestimmte Idealfigur haben – zumal sich das Schönheitsideal ohnehin immer wieder ändert! Erst recht sehe ich nicht ein, warum gestandene Frauen aussehen sollten wie Mädchen zu Beginn der Pubertät, nur mit ausladenden Brüsten! Was soll das? Ich bin nun mal keine 13 mehr, sondern 48 – warum sollte ich nicht aussehen wie eine 48jährige? Ein 48jähriger darf das ja schließlich auch!!! ER gilt in diesem Alter sogar als interessant – mit grauen Schläfen, Lachfältchen um die Augen und leichtem Bauchansatz! Dazu kommt eine langlebige Mode, die mit kleinen Figurmängeln gnädig umgeht. Ich bin auch auf diesem Gebiet für die Emanzipation der Frau und gegen uniformes Aussehen, das nur der Kosmetik-, Diät- und Fitnessindustrie, Herstellern von Haarfarben sowie der Schönheitschirurgie und nicht zuletzt Psychologen Milliardenumsätze verschafft! Aber nicht mit mir!!!

In diesem Sinne

Solveig

psychoMUELL, 15.01.2010@06:28 # 6 -

Solveig: warum sollte ich nicht aussehen wie eine 48jährige?

Wie sieht die denn aus? ;-)
Ich denke, auch an das Alt werden muss man sich gewöhnen. In jungen Jahren fällt das nicht so auf, aber mittlerweile geht es gefühlsmäßig viel schneller.

— Solveig, 15.01.2010@11:37 # 7 -

Solveig: warum sollte ich nicht aussehen wie eine 48jährige?

Susanne: Wie sieht die denn aus? ;-)

Das eine oder andere graue Haar schimmert durch die braunen, und es werden stetig mehr. Die Haut ist nicht mehr glatt wie ein Kinderpopo, sondern hat das eine oder andere Fältchen, weil das Leben inzwischen ein paar Spuren hinterlassen hat. Die Figur ist nicht mehr so straff wie vor 30 Jahren, sondern hat »love handles« und Cellulite. Und ich muß nicht mehr jedem Modetick hinterherhecheln, weil ich inzwischen meinen eigenen Stil gefunden habe. Den trage ich, ob er gerade in ist oder nicht!

Vielleicht habe ich auch nur »Glück« gehabt – oder was man dafür hält? Meine Haare sind nicht durch ständiges Färben und/oder Dauerwellen kaputt und ausgedünnt. Ich habe nie geraucht und mir dadurch manche Falte erspart. Weil ich nie schwanger war, trägt mein Körper auch keine Spuren von Schwangerschaften und Geburten. Und ich habe seit mehr als 30 Jahren keine einzige Diät mehr gemacht, weil ich mein Gewicht immer so akzeptiert habe, wie es gerade war. Deshalb muß mein Körper auch nicht ständig auf Sparflamme kochen, weil jederzeit die nächste Hungersnot ausbrechen könnte. Außerdem sind Haut und Bindegewebe nicht durch wiederholte Jojoeffekte strapaziert.

Anders ausgedrückt: ich finde es okay, wie ich aussehe, auch wenn ich es nie zur Schönheitskönigin bringen werde!
Es gibt mich halt nur in dieser einen Version.
Und mein Mann mag mich so :-)

Viele Grüße

Solveig

psychoMUELL, 15.01.2010@11:50 # 8 -

Wow – Für deinen Kommentar, der mich wirklich zum Nachdenken anregt.

Ich habe auch nur ein paar graue Haare, die mich aber nicht stören.

Solveig: Und ich habe seit mehr als 30 Jahren keine einzige Diät mehr gemacht, weil ich mein Gewicht immer so akzeptiert habe, wie es gerade war.

Damit habe ich immer noch ein Problem, aber auf der anderen Seite, mache ich auch nichts, um mein Gewicht zu reduzieren. Vielleicht habe ich es doch innerlich schon irgendwie akzeptiert …

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