Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
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Abgespeckte Elektronische Gesundheitskarte
Die neue Elektronische Gesundheitskarte (eGk) kommt erst mal in einer abgespeckten Version. Laut Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) sollen erst mal keine elektronischen Rezepte damit abgewickelt werden und der Datenschutz müsse auch sichergestellt sein.
Die neue Gesundheitskarte wird damit nun zunächst lediglich die Stammdaten der Patienten enthalten, wie sie auch auf der derzeitigen Versichertenkarte enthalten sind.
(aerzteblatt.de)
Ja was denn nun – mit oder ohne Foto des Versicherten?
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..ich kann nur hoffen, dass es dabei auch bleibt. von den unnützen kosten einmal abgesehen, fühle ich, als psychisch kranke, mich stigmatisiert wenn medikation oder diagnosen bei jedem arztbesuch, egal welcher fachrichtung, einsehbar sind.
durch die speicherung auf welchen servern auch immer, sind so hochsensible daten hackerzugriffen schutzlos ausgeliefert…man denke an die datenpannen der letzten jahre.
leider habe ich schon öfter die erfahrung machen müssen, dass wenn ich vor operationen oder beim zahnarzt meine derzeitige medikation angebe (antidepressivum verträgt sich nicht mit bestimmten zusätzen in anaesthetika) schief angeguckt wurde oder ich details meiner erkrankung preisgeben sollte.
ich bin dafür, dass ich als patient oder notfallpatient unvoreingenommen behandelt werde und nicht auf grund von angst, panik oder depression »vorverurteilt« werde.
viele grüße,
Luc
Hallo Luc,
ich habe Deine schlechten Erfahrungen zwar noch nicht machen müssen (vielleicht auch deshalb, weil ich schon fast mein ganzes Leben lang mit einer chronischen Erkrankung lebe, die mit etlichen Vorurteilen belastet ist, und deshalb schon gewohnt bin, damit umzugehen), aber ich bin ebenfalls gegen eine zentrale Speicherung meiner Krankheitsdaten! Als Programmiererin kenne ich mich viel zu gut aus, als daß ich den Beteuerungen entsprechender Stellen Glauben schenken könnte, die Daten seien sicher. Notfalls läge halt immer wieder ein starker Magnet auf der Krankenversicherungskarte – so ein Pech aber auch!!! Oder die Karte landet dummerweise im Kochwaschgang… Oder irgendwas anderes passiert mit der Karte, so daß sie nicht mehr lesbar ist… Außerdem habe ich im Zweifel ein so schwaches Gedächtnis, was komischerweise nur die PINS von eGks betrifft. PINS aufzuschreiben kommt natürlich nicht in Frage – dann könnte sie ja jeder nutzen! Wo ich den Zettel mit der Nummer habe, weiß ich leider auch nicht – ich bin halt manchmal ein Schussel ;-)
In diesem Sinne
Solveig
klasse solveig…deine ratschläge sind sehr empfehlenswert:-)…klar trägt frau in den untiefen ihrer handtasche natürlich auch einen starken magneten mit sich herum….man könnte ja mal den haustürschlüssel aus dem gulli fischen müssen.
so wird es jedenfalls nichts mit dem gläsernen patienten…echt beruhigend.
ich wünsche dir einen schönen sonntag,
Luc
Für so eine Karte würde ich mir sogar extra einen starken Magneten kaufen! Wenn es soweit ist, können wir und ja mit Tipps versorgen.
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