Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
Gestern in Schwelm
Eine Hin-und Rückfahrt nach Schwelm mit der Bahn kostet unverschämte 9 Euro!
Preisstufe B eine Fahrt 4,50 Euro. Das ist ja wohl viel zu teuer.
Mein Frauenarzt meinte, nachdem er meine linke Brust abgetastet hatte, ich sollte mich mal da hinten auf die Liege legen … so was fehlt mir jetzt noch
Auf dem Ultraschall hat er zum Glück nichts gefunden. Nun ja, ich bin ja etwas älter und da könnte so was schon mal auftreten.
Jetzt habe ich aber schon noch ein blödes Gefühl. Übrigens mein erstes Ultraschall der (linken) Brust, war schon recht glibbrig …
Seit der Gesundheitsreform muss man, wenn man keine Beschwerden hat, ein Ultraschall selber zahlen – sofern es der Vorsorge dient. Vermutlich werde ich das jetzt einmal im Jahr machen lassen …
(Oben und unten kostet natürlich extra, IGel = Individuelle Gesundheitsleistungen)
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Hm, bei Vorsorgeuntersuchungen muss ich nix zuzahlen und das obwohl ich »kein Privatversicherter« Patient bin. Bin bei der »KKH-Allianz« sehr gut aufgehoben, die machen keinerlei Probleme bisher.
Damals als ich noch »Privat versichert« war über meinen Vater, das waren zum Teil Sachen die sich die »Allianz Privat« da geleistet hat, wie die sich zum teil angestellt haben, schrecklich.
Alleine durch das ganze hin und her mit der »Allianz Privat« wurde man schon gar Krank.
Du erschreckst bzw. irritierst mich etwas – du gehst zum Frauenarzt?! ;-)
Ich halte von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen überhaupt nichts! Denn eine Untersuchung auf Krebs ist nie Vorsorge, sondern Früherkennung! Vorsorge wäre ein Test auf Rauchen – da könnte ich bei noch nicht aufgetretenem Krebs noch vorsorgen und das Rauchen aufgeben… Ansonsten ist das Risiko recht hoch, daß ein positiver Befund falsch positiv ist – es wird etwas gefunden, was aber kein Krebs oder auch gar nichts ist! Das Spielchen habe ich Ende der 80er Jahre mit meiner Schilddrüse durchgespielt (Ursache war eine Routineuntersuchung, Folge die Entfernung der halben Schilddrüse und die lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen – alles völlig ohne Vorliegen von Beschwerden und just for fun!) und mir dann geschworen, daß ich in Zukunft auf Krebsfrüherkennung verzichten werde. Seitdem mache ich einen Riesenbogen um Frauenärzte. In zwei Jahren werden sie mich dann alle zwei Jahre mit Mammographieeinladungen bombardieren :-( Ich weiß jetzt schon, daß ich nicht gehen werde!
Nur leicht zynisch ausgedrückt: ich habe ein Risiko von rund 80%, an Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben und von 10 – 15% für Suizid. Die restlichen 5 – 10% sind für alle anderen Todesursachen – einschließlich Krebs! Deshalb werde ich mir keinen Streß machen!
Ich habe nächste Woche noch ein Ultraschall der Schilddrüse, damals wurden ja in der Klinik zwei Knoten festgestellt, was mein alter Hausarzt mit seinem sehr modernen Vor-Kriegs-Ultraschall-Gerät vehement abstritt …
Da bin ich mal gespannt und werde hier berichten.
Nachtrag zur Mammographie:
Mammographie senkt die Sterblichkeit an Brustkrebs um 20 Prozent!!! Eine beeindruckende Zahl, die immer wieder gerne genannt wird.
ABER: von 1000 mammographierten Frauen sterben innerhalb von 10 Jahren 4 an Brustkrebs, von genauso vielen nicht mammographierten – 5!!! Die obigen 20 Prozent bestehen also aus genau einer einzigen Frau von 1000, also einem einzigen Promille!
Auf der anderen Seite stehen 50 bis 200 Frauen, die in den 10 Jahren einen falsch positiven Befund haben – zu deutsch: die fälschlich mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden! Zwischen 2 und 10 von ihnen werden – obwohl gesund! – behandelt und unter Umständen sogar operiert! Über die psychischen Folgen, von einem Tag auf den anderen mit der Diagnose Krebs konfrontiert zu sein, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht weiter zu schreiben.
Um es kurz zu machen: auf eine einzige Frau, die auf Grund der Mammographie überlebt, kommen 50 – 200, die fälschlich mit einer sehr schwerwiegenden Diagnose konfrontiert werden und immerhin noch 2 bis 10, die überflüssigerweise behandelt werden! Das sind mindestens(!) doppelt so viele wie die, die von der Untersuchung profitieren!
Das ist der Grund, warum ich nicht zur Mammographie gehen werde!
PS:
Bei einem Tag der offenen Tür habe ich mir mal ein Mammobil angesehen. Die dort beschäftigten Frauen kannten diese Zahlen und auch die damit verbundenen Probleme nicht. Ich habe sie nämlich danach gefragt.
Meines Wissens zahlen die Kassen »bei begründetem Verdacht« die Untersuchung.
Ich hoffe mal, das Ergebnis war negativ?
Wenn ich Beschwerden habe, dann zahlt die Kasse ein Ultraschall. Die kann ich ja durchaus einmal im Jahr haben ;-)
Ja, kein Knoten laut Ultraschall.
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