Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †

Schulterschmerzen-Schultersteife

Ich komme gerade aus der »Schultersprechstunde« des hiesigen Bethesda-Krankenhauses.

Ich kann seit ca. 8 Wochen mit meinem rechten Arm keine großen Bewegungen mehr ausführen. Kleinere Bewegungen sind schmerzfrei möglich.

Laut dem Doc handele es sich um eine sog. »Schultersteife«, die selten spontan weg geht, so dass ich irgendwann den Arm überhaupt nicht mehr bewegen könne.

Er empfehle eine Arthroskopische Operation des Schultergelenks.
(1 Stunde OP, mit Vollnarkose, Klinikaufenthalt ca. 1 Woche), anschließend starke Schmerzmittel und intensive Physiotherapie. Unter Narkose wird der Arm »normal« bewegt, Verklebungen gelöst …

Die ersten 8 Wochen nach der OP würde ich deutlich mehr Schmerzen und Einschränkungen haben. Mithilfe intensiver Krankengymnastik über mehrere Monate, sollte dann alles wieder in Ordnung kommen. Später solle ich dann wieder Sport treiben und den Arm bzw. die Schulter regelmäßig bewegen …

Am Donnerstag wird noch ein MRT gemacht.

Jetzt werde ich mich erst mal im Internet informieren (ich mag die OP nicht wirklich).
Hat von euch jemand schon Erfahrungen mit obigen Krankheitsbild?

Info-Seiten: Merkblatt Schultersteife (Adhäsive Kapsulitis), Schultersteife.de

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Ulf, 28.04.2009@14:26 # 1 -

Eine GANZE Woche?
Bei uns bleiben die PatientInnen längst nicht so lange deswegen. Dienstag: Ankunft, Vorbereitung, OP, Donnerstag Entlassung. Und Schmerzen sind dank unser gut funktionierenden Anästhesieabteilung auch nach Entlassung meist kein großes Problem.

psychoMUELL, 28.04.2009@14:29 # 2 -

Ja, der Doc sagte ca. 1 Woche. Was mich stört, er hat mir nichts über konventionelle Behandlung erzählt ;-).

nastorseriessix, 28.04.2009@15:31 # 3 -

Ich hatte vor 2-3 jahren ein OP am Knie, wegen sowas ähnlich was aber eigentlich wegen meiner Größe und dem Wachstum zusammenhängt. Mir hat damals keiner gesagt, das ich nach der OP immer Schmerzen haben werde beim Wetterumschwung oder dergleichen. Oder das ich Schmerzen im Knie haben werde, die man rein ärztzlich nicht erklären kann. Soviel mal dazu!

Bei deiner OP wird es wohl kaum anders sein, meiner meinung nach.

— Solveig, 29.04.2009@16:30 # 4 -

Ich kämpfe seit 5,5 Jahren mit Schulterschmerzen wie den von Dir beschriebenen und hatte ein Jahr lang eine steife Schulter. Mein Orthopäde stellte mich damals vor die Wahl »Operation oder Reha«, und ich entschied mich spontan für letzteres. Mit Beschwerden kämpfe ich immer noch, aber beide Schultern sind dank ständiger(!) manueller Therapie weitestgehend beweglich :-) Mein Physiotherapeut riet mir eindringlich von der Dir vorgeschlagenen OP ab, weil Bewegungen in Narkose häufig zu Verletzungen führen und sich das Problem dadurch verschlimmere! Seit einigen Monaten bin ich nun in einer Schmerzgruppe, um den Umgang mit chronischen Schmerzen zu lernen. Denn die manuelle Therapie verhindert zwar die Versteifung der Schultern (ohne sie wären mittlerweile beide Schultern steif!), verhindert aber nicht, daß die Beschwerden wellenförmig immer wieder mal zunehmen.

Alles Gute!

Solveig

nastorseriessix, 30.04.2009@13:20 # 5 -

Operationen sind für mich auch immer der letzte Ausweg, wirklich der letzte Ausweg. Weil dabei kann mehr kaputt machen als man in wirklichkeit heilen will, liegt in der Natur der Sache. :-(

Besser eine Reha oder eine Therapie, als eine OP wo man keine Chance nachher irgendwelche Fehler wieder zu bereinigen. Weil ein mal vermurkst, bedeutet in 99% aller Fälle dann auch Endgültig!

psychoMUELL, 30.04.2009@13:22 # 6 -

Leider muss ich die OP machen, da sich die Sehne nicht von alleine wieder annäht und sich das Schulterdach nicht selber abfräst ;-)

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