Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †

Die Kompetzennetze Depression

So ein Kompetenznetz gibt es auch in Wuppertal, wurde im Januar 2007 gegründet.

Bereits über 30 Regionen und Städte engagieren sich deutschlandweit auf lokaler Ebene für die Aufklärung der Öffentlichkeit über Depressionen und eine Verbesserung der Versorgungsstruktur. (mehr zum Hintergrund der Kompetenznetze)

Infomaterial ist kostenpflichtig auf den Seiten des Buendnis-Depression zu bestellen, gerade für einen Depressiven, der durch die Erkrankung sozial absteigt, bestimmt ein »gutes« Angebot! Nicht mal ein kostenloser Flyer wird zum Download angeboten.

Bessere Info-Seiten, meiner Meinung nach, wäre z.B. die Wikipedia oder die Seite psychosoziale-gesundheit.net

Auf den Seiten des Wuppertaler Bündnisses Depression findet man alle paar Monate einen aktuellen Artikel, über die Arbeit des Bündnisses, leider findet dort online kein Austausch von Betroffenen und/oder Professionellen statt.

Die Webseite soll 35 registrierte Mitglieder haben. Was machen die auf der Webseite?

Das finde ich schon recht mager nach einem Jahr! Warum sind diese Mitglieder registriert, wenn sie doch nichts öffentlich schreiben?

Sicher, so eine Pflege der Webseite, da gehört nicht nur der technische Hintergrund zu, verursacht Arbeit, darüber sollte man sich allerdings vorher im Klaren sein.

Wem nützt so eine angestaubte Webseite, die mit Sponsoren/Bannern/Links (ganz unten und oben rechts) gut aus gestattet ist? Fehlt es am Marketing – in der realen Welt? Man könnte ja in den Praxen auf das Wuppertaler Bündnis hinweisen …

Ist das Wuppertaler Bündnis Depression noch zu jung und muss sich entwickeln?

Oder kann man Ideen auf Grund von Kosten (siehe unser schwächelndes Gesundheitssystem) nicht wirklich umsetzen? Die Fachärzte treffen sich ja wohl in ihrer Freizeit -ehrenamtlich – und haben sie da nicht genug Motivation, weil sie eh schon überlastet sind?

Hilfen und Tipps in depressiven Lebenslagen bekommt man schon eher in gut besuchten Foren.

Wem nützen dann die Kompetenznetze Depression? Vermutlich der Allgemeinheit der Depressiven, den depressiv Erkrankten, ob die das wohl auch bemerken?

Mir haben sie nicht geholfen. Mir hilft mein Blog und das Schreiben, unter anderem. 18 Gründe, warum Depressive ein Blog haben sollten.

Der moderne Depressive informiert sich oft zuerst im Internet über seine Erkrankung und sucht sich Hilfsangebote. Viele Depressive verlassen ja kaum noch die Wohnung, je nach dem wie schwer ihre Erkrankung schon ausgeprägt ist.

Vielleicht gibt es aber in Wuppertal keine Depressive …, welcher Facharzt in Wuppertal kennt sich den gut mit Depressionen aus, ist motiviert und nimmt noch Patienten an, leider konnte ich da auch keine Liste finden.

Die nächstgelegene Psychiatrie in Remscheid Stiftung-Tannenhof, die auch eine Depressions-Fachstation hat, kocht scheinbar ihr eigenes Süppchen:

Integrierte Versorgung Depression
In Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Stiftung Tannenhof, niedergelassenen Fach- und Hausärzten und der Techniker Krankenkasse (mehr)

Dorf findet sich auch eine kurze Ärzteliste, der bislang teilnehmende niedergelassene Fach- und Hausärzte an diesem Projekt.

Ist das Zusammenarbeit Web 2.0? Oder arbeiten sie noch daran? Fragen über Fragen …

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