Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †

Medizinisch theoretische Arbeitsfähigkeit

Gibt es solche kreativen Ablehnungsbescheide bei psychischen Erkrankungen schon bei uns? Ich frage mal …

Wenn man mal länger erkrankt, gerade psychisch, dann gilt mal wohl vorab schon mal als Simulant, sogar das Urteil von wird angezweifelt oder nicht ernst genommen … Wenn man in der Schweiz lebt und psychisch krank ist, eine Iv-Rente beantragen muss, erhält man heute oft einen “Ablehnungsbescheid” der Behörde, der mal von Franz Engels (Psychiater) übersetzt erklärt wurde:
  1. Medizinisch theoretische Arbeitsfähigkeit“ lautet die neue Formel zur Ablehnung von Rentenbegehren, der sich die praktische medizinische Realität der Betroffenen nach Belieben zu beugen hat
  2. “Limitierungen” aus psychiatrischen Gründen sind für Rentenfragen neuerdings irrelevant (Solange Gliedmassen vorhanden und nicht gelähmt sind, besteht Arbeitsfähigkeit)
  3. Stattgehabte Haushaltsabklärungen der IV vor Ort können mit einem blossen Federstrich jederzeit entkräftet werden, falls sie mit dem Ziel der IV-Sanierung kollidieren.

Da frage ich mich auch, warum gibt es noch teuere Gutachter? Rentenanträge sollten sofort abgelehnt werden, weil so eine Genehmigung zu viele Kosten verursachen würde.
Besser und noch billiger, wäre ein Verbot auf Rentenanträge!

Vielleicht den Depressiven – aus Kostengründen – direkt zum sozial verträglichen Ableben überreden, an sein Gewissen appellieren, dass er und seine psychische Erkrankung doch viel zu teuer sei und er nichts produktives leiste …

Das sollte, je nach psychischer Verfassung des Erkrankten, durchaus leicht und problemlos möglich sein!

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