★Broschüre: seelische und körperliche Gesundheit von Frauen
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat anlässlich des internationalen Frauentags zwei neue Broschüren zur körperlichen und seelischen Gesundheit von Frauen – zum Download als PDF-Datei- veröffentlicht.
★Wuppertal: Gleis-Sperrung nach Suizid im Bahnhof
Gestern, am 09.03.2010,hat sich ein 57 Jahre alter Mann im Barmer Bahnhof vor einen durchfahrenden ICE (Richtung Hagen) geworfen. Der Mann starb. Bundespolizei und Kripo gehen von einem Suizid aus. (Westdeutsche Zeitung)
Dieser oben erwähnte Suizid von einem »unbekannten« Mann wird nicht annähernd so hohe Wellen werfen, wie der von Robert Enke, Schienensuizid.
★Suizid - Richter erhängt sich im Landgericht
Ein 47-jähriger Richter hat sich in der Nacht zum Montag im Treppenhaus des Nürnberger Justizgebäudes erhängt. Wegen psychischer Probleme habe ihm die Entlassung aus dem Dienst gedroht, sagte Justizsprecherin Ilonka Mehl. Der alleinstehende Kollege habe eine Notiz hinterlassen. »Alles deutet darauf hin, dass es Suizid war.« (stern.de)
★Bundesversicherungsamt
Das Bundesversicherungsamt, ist die Aufsichtsbehörde der Krankenkassen. Probleme mit der Krankenkasse (Rentenversicherung) kann man schriftlich (per Brief, Fax oder Email) dem BVA schildern. Darauf hin gibt das BVA dem Versicherungsträger Gelegenheit, sich zu der Angelegenheit zu äußern und es findet eine aufsichtsrechtliche Prüfung statt.
★Mein Fazit der vergangenen Tage
Man sollte nie etwas negatives Veröffentlichen, immer nur schön positive Erfahrungen, das kommt auf jeden Fall viel besser an.
Man sollte auch nie als einfacher Mensch überhaupt eine eigene Meinung haben und diese veröffentlichen.
Missstände nie öffentlich weitersagen. Immer schön den geraden Weg gehen. Einfach nur kündigen und woanders anfangen. Ist sicherlich viel einfacher und angenehmer.
Danke für den Tipp @Michael.
Es muss und hat niemand anderen zu interessieren.
Meine Erfahrungen sind zu klein und unwichtig. Ich bin unwichtig. Sorry, dass ich mal kurz eine eigene negative Erfahrung mitgeteilt habe.
Stimmt mein Blog ist zu klein und Missstände will eh keiner lesen. Ich habe auch keine Lust mehr.
War wirklich eine sehr blöde Idee und ich habe mich dennoch aus Wut und Frust hinreißen lassen. Man fühlt sich einfach nur hilflos.
Aufgeben ist immer besser für dein einfachen Menschen. Sicher ist ein anonymes Blog viel besser. Noch besser, ist kein Blog.
Eigentlich brauche ich auch kein Blog mehr.
★Beifahrerin Tagestour mit dem LKW
Der über 17 Stunden Arbeitstag von Fahrer Jörg, setzt sich wie folgt zusammen: (aus meiner Sicht als Mitfahrerin geschrieben)
4:15 Abfahrt
Von zu Hause mit dem Sprinter (den er am Vorabend mit nach Hause nehmen durfte) – erst mal Briefträger spielen. Einen scheinbar wichtigen Brief mit Zollpapieren nach Vohwinkel gebracht und in den Briefkasten einer Firma geworfen.
Scheinbar ist es den Disponenten nicht zuzumuten, mal eben auf ihrem Arbeitsweg einen kleinen Brief einzuwerfen.
Dann ging es nach Wuppertal zur Spedition, dort hat er seinen Nahverkehrs-LKW (Axor 18 Tonner + Zwei-Achs-Anhänger – ca. 18 Meter komplett) getankt und ist abgefahren.
Ein »Nahverkehrs-LKW« ist ein LKW für den Nahverkehr mit recht wenig Komfort und vor allem, ohne Schlafkabine! Wir waren auf einer Ferntour.
@ Juergen, sicher darf man so einen LKW mit Anhänger mit einem PKW-Führerschein fahren^^
Erster Kunde in Bruchsaal
Dieser guckte sich den Auftrag an und teilte uns nach einiger Zeit mit, dass hier der falsche Abladeort ist. (Irrtum des Versenders)
Weiterfahrt nach 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Dort teilte uns der Kunde mit, wir werden gleich von jemanden abgeholt, dem »wir« folgen sollten. Es kam dann ein kleiner Stapler, der uns 10 Minuten durchs Dörfchen lotste. Jörg mit dem LKW-Zug hinterher. Dort wurde dann der Motorwagen und der Anhänger abgeladen.
Neuer Abholauftrag 76829 Landau
Der LKW mit Anhänger »darf« bzw. sollte ja keine weite Strecke leer fahren, ist ja zu teuer. Also fuhren wir nach Landau und wurden wieder komplett beladen. Natürlich muss Jörg beim Be-und Endladen mithelfen, Plane des Lkws und Hängers öffnen, Anhänger abkuppeln und wieder ankuppeln, Ladung kontrollieren bzw. sichern helfen.
Rückweg über Langerfeld zum Entladen
Gegen 21 Uhr kamen wir in Langerfeld am Ziel an und der Hänger wurde an die Rampe rangiert und geleert. Dann wurde der Anhänger an die Seite gefahren, abgekoppelt und abgestellt.
Der Motorwagen an die Rampe gesetzt und entladen. Papiere und Ladung kontrolliert und unterschrieben. Anhänger wieder an den Motorwagen angekuppelt.
22:45 Uhr, Ankunft Spedition in Wuppertal
Ausgestempelt 23:00 Uhr.
Alle zweieinhalb Stunden kurz angehalten, Klo-Pause. Essen und Kaffee trinken während der Fahrt. Ca. 800 km.
Richtige Pause machen – so wie es vorgeschrieben ist – ging nicht, da er ja so schnell wie möglich noch zum Kunden musste.
Auch nur als Beifahrerin war es schon recht anstrengend.
★Warum soll man Missstände verschweigen?
Soll man als Mensch in der heutigen Gesellschaft lieber schweigen, den Mund halten und alles nur unterwürfig schlucken?
Soll sich der moderne Mensch immer nur aus Angst verstecken? Warum soll man nicht mal den Versuch unternehmen dürfen, sich zu wehren und zu äußern?
Ich habe nun mal ein Blog und kaum andere Möglichkeiten! Der einfache Mensch bekommt heute nun mal keine Hilfe. Er ist leider ein Einzelkämpfer.
Entweder alles unterwürfig schlucken, mitmachen, sich ausbeuten lassen oder vermutlich untergehen – das aber dann wenigstens mit Rückgrat.
update:
Ja, man sollte unbedingt schweigen. Heute ist der Mensch nun mal alleine und ein Einzelkämpfer. Rückgrat von einem Einzelnen reicht niemals aus.


