Meine 5 Woche mit Bupropion, Elontril

Seit einer Woche nehme ich ja 300 mg Elontril, täglich ein.
So wie es momentan aussieht, habe ich momentan Verdauungsprobleme. (Verstopfung), deshalb habe ich mir heute mal 2 Päckchen Muvicol gegönnt.

Als Nebenwirkung ist mir noch ein sehr trockener Mund aufgefallen, ich schlafe weiterhin wenig, aber sehr tief. Antrieb ist vorhanden. Irgendwie fühle ich mich momentan »wie in Watte gepackt«…

7 Gedanken zu „Meine 5 Woche mit Bupropion, Elontril

  1. Hallo Susa, bin durch Zufall auf Deinen Blog gekommen. Muss zur Zeit einen Antrag auf Velängerung für meine volle Erwerbsminderungsrente stellen. Habe richtig Angst davor. Meine Ärzte zu denen ich sehr viel Vertrauen habe sind sich sicher das sie weitergerzahlt wird. Nur habe ich richtig Panik davor mich wieder seelisch vor Gutachtern die ich noch nie gesehen habe auszuziehen. Sie begutachten einen meist nur ein oder zwei Stunden und sind sich danach sicher, das man zu 100% einsetzbar ist. Das ich seit einem Jahr fast jede Woche zwei Sitzungen bei meinem Psychologen habe wird wahrscheinlich nicht berücksichtigt werden. Im Moment werde ich bei meinem Psychologen sogar noch als Siuzid gefährdet behandelt. Vor drei Monaten wollte er noch unbedingt das ich mich in eine stationäre Behandlung begebe. Das habe ich aber vehement abgelehnt. Meine starken Rücken Probleme(schwerer Unfall vor 4 Jahren)haben sich auch noch nicht sehr viel verbessert. Ich hör den Gutachter schon sagen»Sie können aber prima laufen, das geht ja schon wieder prima«. Was meinen denn diese »Gutachter »alles zu wissen. Na ja eine Lanze für einen Gutachter muss ich brechen. Der Gutachter der mich entscheidend für meine erst Rente untersucht hat. Der meinte nur bei der Untersuchung. Er wisse schon wie das in den Reha abgeht. Das sind meistens Gesund und Arbeitsfähig schreiben Kliniken. Wenn man dort nicht Arm/Bein/ und Kopf ab ankommt. Hat man fast keine Chance als nicht arbeitsfähig entlassen zu werden. Ich bin auch als voll Arbeitsfähig entlasen worden. Obwohl ich noch nicht einmal richtig Treppen steigen konnte. Mein Hausarzt war damals richtig entsetzt als er das gelesen hat und konnte es nicht fassen. Grosse Unterstützung fand ich auch bei meiner Krankenkasse obwohl ich bei der schon ausgesteuert war. Die haben es auch kaum glauben können. Die meinten sogar ich müsste mich beim Rentetnträger (Träger der Reha)über die Klinik beschweren. Ds habe ich auch getan. Wenn es mir auch nichts mehr gebracht hat. Doch vielleicht nutzt es ja denen die jetzt dort sind. Der Träger wird hoffentlich dadurch mal das eine oder andere Auge mehr auf solche »Gesund mach Fabriken« werfen. Ich sehe noch das Plakat der Klinik im Eingangsbereich des Kraftraums. » Wir sind stolz darauf über 90% der Patienten als gesund entlassen zu können« Was ein toller Slogan nicht wahr?
    Hoffentlich habe ich nicht zuviel geschrieben. Ich musste das einfach los werden. Jetzt muss ich erst einmal irgendwie versuchen mit meiner Panik fertig zu werden.

    joghi

  2. Hallo Joghi,
    ich war 2006 einige Monate auf einer Depressions-Fachstation, würde ich immer wieder machen! So eine langer Klinikaufenthalt bringt natürlich auch eine bessere/genauere Einschätzung hinsichtlich der Renten-Verlängerung. Wink mit dem Zaunpfahl.

  3. Hallo Susanne,

    hatte recherchiert wegen Blogsoftware und bin so auf Deinen Blog aufmerksam geworden.

    Das Thema Depression ist sehr spannend und aus meiner Sicht für viele Menschen nicht wirklich greifbar. Du hast schon einiges dazu geschrieben.

    Was ich bemerkenswert finde, Du machst Deine Erfahrung mit den depressiven Empfindungen zum Thema und setzt Dich damit auseinander. Was glaubst Du passiert, wenn Du die gleiche Energie darauf verwenden würdest, das Thema einfach loszulassen? Vielleicht würdest Du erfahren, dass weder die Emfpindungen, die Dich quälen, noch die Etiketten, die Menschen mit solchen Empfindungen gewöhnlich angeheftet bekommen und die sie sich auch selber anheften (machst Du ja auch, indem du dich als depressiv bezeichnest) real sind. Jenseits der Gedanken kann keine Depression existieren…und selbst wenn es so etwas wie genetisch oder anderswie bedingte Trauer und Hoffnungslosigkeit gäbe..jenseits der Gedanken wäre das kein Problem.
    Das Problem taucht auf in dem Moment, wo etwas wahrgenommen wird, was man nicht haben will und deswegen loswerden will. Wenn man von diesem Zug abspringt findet man in ein gewöhnliches Leben…einfach..schön absichtlos…voller Lebendigkeit, Freude und Liebe, was Dein natürlicher Seinszustand ist…

    Wenn dich interessiert, was ich hier angerissen habe…so fühle Dich eingeladen meine Seite zu besuchen.

    Love and Hugs

    Joe

  4. Ich werden den Eindruck nicht los, daß da jemand schreibt, der von Depressionen keinen blassen Schimmer hat! Ist ja unheimlich befreiend, daß ich seit meinem 14. Lebensjahr mit irrealen Empfindungen rumlaufe! Dann habe ich ja kein Problem mehr… Glück gehabt(?!?), daß mein Suizidversuch nicht geklappt hat und ich kurz vor zwei weiteren noch einen Rettungsanker greifen konnte… Oder war das auch alles nur eingebildet??? Der gute Joe alias Karl-Josef Boden hat offenbar nie erlebt, daß man innerhalb von noch nicht einmal vier Stunden von 100 auf 0 kommen kann und dann (wie aus heiterem Himmel?) unmittelbar davor ist, lang gehegte Suizidpläne in die Tat umzusetzen.

    Joe schreibt: »Jenseits der Gedanken kann keine Depression existieren…« Schön wär’s!!! Blöd nur, daß die depressiven Gedanken mit aller Macht zurückkommen, sobald man auch nur einen Moment allein ist, selbst wenn man diese nur eine Minute vorher nicht gespürt hat…

    Ich habe mal gegoogelt. Karl-Josef Boden hat nicht nur eine Praxis für ganzheitliches Coaching, sondern ist auch Inhaber der Firma CheckShopper Deutschland, das Testkunden und Testdiebe einsetzt sowie Testanrufe durchführt. Bei Angaben zur Person hüllt er sich in blumiges und wortreiches Schweigen…

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß so jemand der Richtige ist, ein immerhin lebensbedrohliches Problem in den Griff zu bekommen!

    Solveig

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