Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
Typische Gedanken bei depressiven Menschen und was man dagegen setzen kann
| Negative Gedanken | hilfreiche Alternative |
|---|---|
| Alles-oder-nichts-Denken »Das wird nie mehr besser« »ich mache immer alles falsch« | »Es gibt immer eine Veränderung. Warum nicht auch zum Besseren?« »Ich habe schon einiges in meinem Leben gut gemacht.« (z.B. Meisterprüfung geschafft; fünfköpfigen Haushalt geführt; Italienisch gelernt…) |
| Übertreibende Verallgemeinerung »Das ging daneben. Ich bin und bleibe ein Tollpatsch.« »Dann ist der PC abgestürzt. ich kann einfach nicht mit Computern umgehen« | »Das ging diesmal daneben. Aus Schaden wird man klug. Das nächste Mal wird es schon wieder klappen.« »Der PC ist abgestürzt, ich rufe mal einen Bekannten an, ich muss ja nicht alles können« |
| Abwehr des Positiven »Das ist doch nichts Besonderes! Das kann doch jeder!« »Ja, aber früher ging mir alles viel schneller von der Hand!« | »Dieser Kuchen (dieses Bild, dieser Brief) ist mir wirklich gut gelungen!« »Das ist mir schon wieder ganz gut geglückt. Allmähliche werde ich auch mein altes Tempo wieder erreichen.« |
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— Remedias, 06.05.2007@05:17 #
1 -
Ja, in den negativen Gedanken erkennt man sich wieder. Kann man aber auch zu Negativismus neigen, ohne schon explizit depressiv zu sein?; ich meine eine Art Prä - Depression; eine pessimistische-negative Grundeinstellung schon als Kind?
Hallo Remedias,
ich kann mir nicht vorstellen, das ein kleines Kind, zumindest in den ersten Jahren schon negativ eingestellt ist, es hängt wohl dann mit den positiven oder negativen Erfahrungen zusammen, die ein Kind macht.
Die wichtigsten Bezugspersonen in den ersten Lebensjahren für ein Kind sind nun einmal die Eltern und diese beeinflussen mit ihrer Lebenseinstellung/Lebensfreude direkt das Kind.
ich kann mir nicht vorstellen, das ein kleines Kind, zumindest in den ersten Jahren schon negativ eingestellt ist, es hängt wohl dann mit den positiven oder negativen Erfahrungen zusammen, die ein Kind macht.
Die wichtigsten Bezugspersonen in den ersten Lebensjahren für ein Kind sind nun einmal die Eltern und diese beeinflussen mit ihrer Lebenseinstellung/Lebensfreude direkt das Kind.
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