Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
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Elektrokrampftherapie (EKT)
Auf der Depressions-Fachstation (2006) habe ich diese Art der Behandlung von Depressionen damals für mich ausgeschlossen, da ich erst mal die gängigen Antidepressiva ausprobieren wollte. Leider wirken die Antidepressiva bei mir nicht positiv, so das ich hätte sagen können, ich habe eine deutlich bessere Stimmung.
Deshalb überlege ich, ob ich in naher Zukunft mal die EKT ausprobieren sollte.
Meine Psychotherapeutin meinte, ich sollte mir mal dazu Gedanken machen, sie vermittle mir gerne mit der zuständigen Oberärztin einen Termin. Die Chancen für das »Helfen« bzw. positive Wirken der EKT sehe sie bei 50:50.
Dem einen hilft die EKT (zumindest etwas) oder eben nicht.
Ich selber würde das für mich als die allerletzte Möglichkeit einer Behandlung ansehen – nur was kommt danach bzw. was mache ich, wenn mir die EKT nicht hilft? Ich weigere mich jetzt darüber nachzudenken, da mir ja schon was vorschwebt.
Dann hätte ich mir wenigstens nichts vorzuwerfen, ich habe dann alles versucht.
Vielleicht »befrage« ich ein Gänseblümchen und rupfe diesem die Blätter aus (soll ich oder soll ich nicht) …
Ich überlege noch – bis zum nächsten Termin in zwei Wochen.
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Ich habe mir mal den Wikipedia Artikel durchgelesen. Das klingt überraschend vielversprechend. Und wenn dich deine Ärztin dabei unterstützt, dann wäre das wirklich eine Überlegung wert.
Allerdings solltest du, wenn du dich dazu entschliessen solltest, nicht zuviel Hoffnung von vornherein da hinein setzen, um hinterher (falls du zu den »anderen« 50% gehörst) nicht zu enttäuscht zu sein.
Hoffnung? Eher weniger, da ich einige gesehen habe, die das gemacht haben. Aber es besteht immerhin die Möglichkeit, das ich dann auf AD ansprechen könnte..
50 Prozent ist schon mal was. Bei sachgerechter Anwendung sind keine negativen Nebenwirkungen zu erwarten. Ein Versuch ist es wert. Als Idee, wenn meine Depressionen nie verschwinden würden, dann würde ich noch über einen Hirnschrittmacher nachdenken.
Einen Hirnschrittmacher? Niemals, dieses Verfahren ist nur experimentell!
Irgendwann wird diese Technik auch aus dem Versuchsstadium raus sein, genauso wie heute Herzverpflanzungen zu den Routineoperationen gehören.
was irgendwann mal sein wird, interessiert mich allerdings jetzt nicht.
Du hast ja mal Sport gemacht. Dann sportel doch wieder, was ja auch sehr antidepressiv sein kann. Es wäre gut sich dazu zu überwinden. Da brauchste auf die Hirn-OP nicht warten.
Das wäre ein Überlegung wert, aber ich habe mich auch mit viel Sport nie gut gefühlt.
Hi Susanne,
ich hab mal den Film (3-teilig) »PBS. This Emotional Life« gesehen, der war sehr interessant und zu dem von dir hier angesprochenen Thema gab es auch einen Bericht. Scheint zu helfen. Infos zu dem Film findest du hier: www.pbs.org/thisemot…. Weiß nicht, wie gut dein Englisch ist oder ob es den auch synchronisiert gibt. Ich habe ihn mir runtergeladen.
Alles Liebe aus Griechenland
Martina
Lachyoga könnte auch helfen. Ich versuche immer etwas zum lachen zu finden, um die Depression zurückzudrängen. Und singen und malen helfen mir immer. Du musst etwas finden, was du sehr liebst und was stärker ist als diese Dunkelheit. So kannst du Lichtblicke finden, die irgendwann ein Flächenmeer werden.
gegen die Narkose habe ich nichts.
Eine solche Therapie müsste ich privat zahlen und das kann ich mir nicht leisten.