Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †
Werkstatt für Behinderte Menschen
Laut meiner Therapeutin, wäre es sehr wahrscheinlich, dass mich der Rentenversicherungsträger zuerst mal in so eine Werkstatt für Behinderte Menschen stecken würde …
Eben weil ich ja mittlerweile schon 5 Jahre berentet und somit aus dem Arbeitsleben raus bin.
Für Wuppertal wäre das dann Proviel.
Ich gebe zu, ich habe diesbezüglich große Vorurteile (ich behaupte auch, berechtigte), ich bin »nur« depressiv, aber noch immer nicht geistig behindert.
Ich bin davon überzeugt, dass solche Einrichtungen den Behinderten ausnutzen, indem sie eben nur einen sehr geringfügigen Lohn zahlen. (Bestimmt sind dennoch einige damit zufrieden oder glücklich)
Vermutlich würde ich mich dann so nach einigen wenigen Wochen direkt wieder einweisen lassen können …
Wenn ich mich dann mal bewerbe und gefragt werde, was ich zuletzt gemacht habe, kommt es bestimmt gut, wenn ich sage, ich war in einer Werkstatt für Behinderte und habe Schrauben eingetütet!
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Wer stellt jemanden ein, der 5 Jahre berentet und depressiv ist?
Auf der anderen Seite, würde man für mich garantiert vom Rentenversicherungsträger einiges an Zuschüssen bekommen.
Aber ich habe so gesehen, keine Ausbildung mehr.
Ich weiß auch selber nicht, was ich genau machen möchte. Allerdings muss der Job schon abwechslungsreich und »gut« bezahlt sein.
Hi, ich kenne sogar Proviel persönlich. Mich hat das depressive Klima immer runtergezogen. Das Schrauben eintüten ist eine monotone und idiotische Arbeit und wir werden wie geistig Behinderte behandelt, obwohl wir völlig andere Bedürfnisse haben.
Manche gewöhnen sich an diesem Alltag und leben dort ihr Leben. Sie verdienen ein bisschen Geld dazu und haben einen geregelten Tag und ein Ziel im Leben.
Sie treffen andere Menschen und sind nicht ganz allein.
Am besten finde ich die Küche, da dort die Arbeit vielschichtiger und anspruchsvoller ist und die Leute waren zu meiner Zeit auch fitter und besser drauf.
als ich das letztemal wegen harz4 angefragt habe,hat eine sozialarbeiterin auch gemeint,ich sollte zu den behinderten..eh eine behindertenrente anfragen wegen den depressionen und migränen..arbeite aber als freie künstlerin zuhause…
und bin eigentlich vor allem wirtschaftlich behindert..ha…ha..,mittlerweile schockt mich das schon weniger.bekomme zu der künstlerbeihilfe ein bisschen sozialgeld,dass es gerade ausreicht zum leben..hin und wieder verkauf ich auch ein bild oder freunde helfen mir…hatte schiss werd zu einer arbeit gezwungen,die mich noch mehr deprimiert…mit behinderten tüten kleben-gottseidank ist
bis jetzt noch nicht dergleichen passiert und ich bastle weiter an meiner karriere..nach aussen und auf veranstaltungen habe ich schon gelernt, die coole künstlerin zu geben
und nix von problemen zu erzählen…ausser engen Vertrauten…vielleicht werd ich ja mit 80 reich und berühmt..HA HA
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