Jede Depression wird besser, sofern man sie überlebt †

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18 Gründe, warum Depressive ein Blog haben sollten

Gute Gründe, warum Depressive und andere psychisch Erkrankte, ein Blog (oder online Tagebuch) haben sollten:

  1. Das depressive Leben, die Depression, für sich und andere aufschreiben, allen zugänglich machen.
  2. Eigene Erfahrungen mit der Depression, Therapie, Psychiatrie, Rentenversicherungsträger, MDK, Krankschreibung, Schwerbehindertenausweis etc. weitergeben.
  3. Berichte über eigene Psychiatrie-Aufenthalte veröffentlichen.
  4. Ein Blog lenkt (zumindest zeitweise) von negativen Gedanken ab.
  5. Man kann seinen ganzen Psychomuell abladen.
  6. Ein Blog, welches für jeden zugänglich ist, lässt andere an deinem Schicksal teilhaben.
  7. Durch ein Blog mit Kommentar-Funktion kann man neue Kontakte finden. Im Laufe der depressiven »Karriere« verliert man immer mehr reale Kontakte und zieht sich zurück.
  8. Depressive finden sich online und können sich nach Bedarf austauschen.
  9. Sensibler werden, die eigene Stimmung beobachten und im Blog dokumentieren, herausfinden, was einem gut tut.
  10. Eigene Gedanken sind im Blog gut sortiert ablegbar und durch die interne Suche und Archiv-Funktion wieder leicht auffindbar.
  11. Erfahrungen mit Antidepressiva und Co., Wirkung und Nebenwirkungen festhalten.
  12. Die eigene Stimmung und Antrieb unter der Einnahme der Antidepressiva aufschreiben und mit dem Befinden ohne Medikamente vergleichen.
  13. Informationen, über das Thema Depression im Internet (neue Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten) finden, im eigenen Blog archivieren.
  14. Lass deinen Partner deine depressiven Gedanken und Stimmungen lesen, damit er dich und deine Depression wenigstens etwas verstehen kann.
  15. Ein Blog ist ein kleiner Baustein auf dem Weg zum Wohlbefinden
  16. Neue Hobbys finden, ausprobieren und im Blog zeigen, auch so bekommt man Feedback
  17. Wenn du dir kein eigenes Blog aufsetzen willst, kannst du gerne hier in meinem Blog als Gastautor Artikel zum Thema Depression veröffentlichen. Einfach eine E-Mail an mich schicken.
  18. Mithelfen, damit die Erkrankung Depression weniger tabuisiert wird! Macht sie öffentlich!

Fallen Euch noch weitere Gründe ein, warum ein Depressiver seine Gedanken in einem Blog festhalten sollte?

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Schreibe einen Kommentar [19] Kommentar-Feed für diesen Artikel

— Ines, 24.02.2008@01:02 # 1 -
Du hast sehr gute Gründe aufgeschrieben.
psychoMUELL, 24.02.2008@01:05 # 2 -
Danke Ines, für deine Rückmeldung!
Roman, 24.02.2008@01:47 # 3 -
Eine sehr gute Zusammenfassung, warum man zu diesem Thema ein Depriblog machen sollte. Ich finde mich da sehr wieder. Zu dem Thema habe ich ja auch in meinem Blog, was geschrieben, kannst gerne vorbeischauen und was reinschreiben.
Bye
Ulf, 24.02.2008@03:33 # 4 -
Trotz Depression brauche ich keinen guten Grund, um zu bloggen. Ich tus auch so.
psychoMUELL, 24.02.2008@04:23 # 5 -
Hallo Ulf,
du schreibst doch kaum etwas zu oder über deine Depression und ganz davon abgesehen, es ging mir darum dazustellen, dass es hilfreich sein kann als Depressiver zu bloggen.
Ulf, 24.02.2008@04:32 # 6 -
Ich hatte den Grinser vergessen, hier ist er nachträglich :-D

Ich reagier mich da schon ab an meinem Blog. Insofern habe ich schon einen guten Grund: Es macht Spaß. Und es wird gelesen, das ist schon ganz nett fürs Ego, insofern gebe ich Dir recht. War eher als Scherz gemeint.
psychoMUELL, 24.02.2008@04:36 # 7 -
Na ja, ich muss auch nicht unbedingt depressiv sein, aber somit schreibe ich ja zumindest überwiegend über ein Tabuthema :rotfl:
Würde mich schon interessieren, was und worüber ich schreiben würde, wenn ich doch ganz heile/gesund/ganz gemacht wäre ...,
Ulf, 24.02.2008@04:56 # 8 -
Ich glaube, ich fang jetzt mal meinen schon ewig verdrängten Gastbeitrag für Dich an.
psychoMUELL, 24.02.2008@04:58 # 9 -
Gerne, aber bitte verständlich und nicht so wirr, wie deine letzten längeren Artikel ;-)
Ulf, 24.02.2008@05:22 # 10 -
Das war höhere paranoide Philo(sophie?)!
Flocke von Kroetengruen, 24.02.2008@08:13 # 11 -
bq. Würde mich schon interessieren, was und worüber ich schreiben würde, wenn ich doch ganz heile/gesund/ganz gemacht wäre … Das würde mich auch sehr interessieren, schreib doch einfach mal einen Beitrag darüber, was Du Dir in der Richtung vorstellen könntest! Vielleicht hat er nebenbei noch einen therapeutischen Effekt für Dich! ;-) -- SuMus Antwort --> eigentlich schreibe ich ja nur so, wie es ist und nicht wie ich es mir wünsche ... Aber dennoch hat dein Aufruf etwas interessantes an sich, ich werde mal in Ruhe darüber nachdenken!
— Aranea, 24.02.2008@10:10 # 12 -
Hallo Susanne,

ich bin gerade auf Deine Geschichte gestossen, in der Hoffnung, Hinweise oder Ähnlichkeiten in Hinsicht auf meinen psychischen Zustand zu finden. Eigentlich gehts mir gut, aber ich weiß, dass es nicht so ist.

Vielleicht hilft es sich darüber auszutauschen. Meine Geschichte weißt einige Parallelen auf. Mein Vater hat sich erhängt als ich 16 Jahre alt war, völlig unerwartet und unverständlich. Ich habe ihn gefunden als ich zwei Stunden zu früh aus der Schule kam, ich war gerade frisch verliebt und hatte an dem Freitag nur ein Ziel. Schick machen und Freund treffen. Dann kam was dazwischen... Mein Vater war auch Alkoholiker, zumindest hatte sich dass in den Jahren zuvor immer weiter gesteigert. Erst ab und zu, mir war es immer mega peinlich, wenn er sich im Suff auf Familienfeiern nicht mehr unter Kontrolle hatte. Im Suff hat er auch meine Mutter attackiert, sobald ich aufgetaucht bin, war alles wieder still. Wenn er abends nach Hause kam, habe ich immer nur abgewartet, wie schnell er das Schlüsselloch findet und dann... wird es laut oder bleibt es ruhig. Dann kam das, was keiner geahnt hatte...

Ich weiß nicht, ob ich depressiv bin oder nicht... Momentan ziehe ich mich stark zurück, da ich einfach wirklich meine Ruhe haben will. Es gibt so viele Ähnlichkeiten zu Deinem kurzen Abriss Deines Lebenslaufes. Ich war auch immer eine Vorzeigeschülerin, bis zur vierten Klasse nur Einzen, dann kam die Pubertät... grins, da fielen die Noten nicht mehr so gut aus, da andere Dinge interessant wurden... dennoch war ich immer sehr strebsam. Wir haben aber nie die Dinge wirklich beim Namen genannt und mal einfach ganz normal darüber gesprochen. Meine Mutter war immer eine sehr ordentliche und anständige Frau, sie hat sich nie was zu schulden kommen lassen. Ich denke, dank ihrer Erziehung bin ich doch noch irgendwie weiter gekommen. Ich bin hart im Nehmen und habe vor nichts Angst, außer vor Beziehungen.

Na das stimmt nicht ganz, ich habe auch Angst zu versagen, nur ich weiß, dass ich nichts zu verlieren habe. Aber die Energie ist weg. Ich habe die letzen zehn Jahre damit verbrachte, eine Ausbildung mein Studium (letztes Jahr) abzuschließen. Ich war also sehr gut beschäftigt und bin dann vielleicht der optimale Karrieretyp, um so weiter zu machen. Aber ich will nicht mehr. Die letzen drei Jahre waren aufgrund des Prüfungsstress, Arbeiten und zwei Insolvente Firmen und andere Katastrophen sehr anstrengend. So langsam geht es mir besser, aber ich habe mich völlig zurück gezogen und halte von kaum einem Menschen noch was. Es gibt sogenannte heilige Sachen, wie meine Mutter. Ich bin froh, dass ich sie habe. Oft ertappe ich mich, wie ich darüber nachdenke, was passieren würde, wenn sie nicht mehr da ist. Anstatt meine Ziele zu verfolgen, spinne ich mir zusammen was alles passieren könnte, um darauf vorbereitet zu sein. Ich habe trotz der Katastrophen mein Studium mit 1,8 (Slavistik/Geschichte) bestandne und weiß nicht weiter. Ich denke, ich komme mit meiner emotionalen Welt gar nicht klar. Ich habe alles so gemacht, wie ich dachte, ich müsste es so machen. Genauso wie damals als die Polizei und der Laichenwagen kamen. Ich habe alles geregelt und bin dann geflüchtet.

Ich bin jetzt 32 Jahre alt, ich will endlich das machen, was ich kann, aber ich weiß es einfach nicht. Ich habe immmer mehr das Gefühl, mir selbst im Weg zu stehen. Momentan stagniere ich, bin zufrieden, wenn ich meine Ruhe habe und mal nicht durchhalten muss, aber dann kommt erstmal die Verdrängung zum Vorschein. Ich habe 16 Jahre lang den sogenannten Schicksalsschlag verdrängt, es gab Ansätze zur Verarbeitung, aber ich glaube, damit werde ich den Rest meines Lebens kämpfen.

Ich habe Angst, dass ich genauso wie Du es beschreibst, von einem Extrem ins Nächste renne. Bis jetzt hatte ich immer ein Programm, aber ich will raus aus dem Strudel, irgendetwas beweisen zu müssen, ich will mich selbst wieder finden.

Das was mir doch weiter hilft, sind eigens verordnete Maßnahmen. Ich war noch nie eine super Sportlerin, das habe ich eher gemieden. Seit drei Jahren gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio und habe so eine Form von Sport für mich gefunden, die mich auspowert und ausgleicht. Das hätte ich nie für möglich gehalten und ich versuche eine gewisse Alltagsdisziplin einzuhalten. Hoch qualifiziert sitze ich im Call Center und habe damit erstmal einen Job, der etwas Geld bringt und ich meinen TAgesablauf habe. Andererseits lenkt mich genau das auch wieder ab, mir einen angemessenen Job zu suchen und wieder andererseits habe ich erstmal Zeit mir selbst zu zuhören.

Während meiner Studienzeit hatte ich auch ganz unterschiedliche Phasen. Erst völlig diszipliniert (Grundstudium), dann ging bei mir das Partyleben los mit allem was dazu gehört. Ich bin ein Mensch, der irgendwie keinen Mittelweg findet, ich bin in jede Richtung extrem. Was vielleicht doch mit dem Sternzeichen zu tun hat, grins... Wasserfrau... Da kommen, so denke ich, noch einige Komponenten zum eigentlichen Problem hinzu.

Ich stehe vor der Frage, was will ich eigentlich? Ich habe viele Ideen, aber ich tue nichts, d. h. ich weiß es einfach nicht.

Das sind meine Gedanken. Jetzt sprudeln sie gerade wieder, aber ich will Dich auch nicht so extrem zu texten. Das Schreiben an sich ist schon eine gute Form, irgendetwas zu verarbeiten. Geteiltes Leid ist halbes Leid, diese alte Volksweisheit gibts ja nicht erst seit gestern. Ich freue mich, dass ich Deine Geschichte lesen durfte. Das wird auch mir helfen, klarer zu sehen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern, einfach immer wieder aufzustehen und weiter zu kämpfen. Wir haben nur ein Leben.

Liebe Grüße aus Halle (Saale)
Ninette!
psychoMUELL, 24.02.2008@16:52 # 13 -
Hallo Aranea/Ninette, dein "Kommentar" fällt schon fast in Richtung Gastartikel".
Klasse, dass du dein Studium, auch unter Qualen, zum Abschluss gebracht hast! Ich konnte vor Jahren nicht mal meinen \"inneren seltsamen\" Zustand beschreiben, äußerlich strotzte ich nur so vor Energie und Arbeitswut, bis der totale Zusammenbruch kam, was dir hoffentlich erspart bleibt. Kurzfristig kann sicher ein Job in einem Call-Center helfen, aber auf Dauer ist das nun wirklich nichts! Mit einfachen Jobs sich von sich ablenken, klappt auf Dauer leider auch nicht. Ein Job sollte schon irgendwie etwas Spaß machen! Ich habe selber auch mal jahrelang Sport im Sportstudio sehr extrem ausgeübt, ich war regelrecht sportsüchtig und auch arbeitssüchtig! Es half mir sicherlich eine Weile, nicht über mich nachdenken zu müssen, aber _keine Sorge_ der Absturz kommt auch, wenn man seinen Zustand verdrängt oder ignoriert! Zum Glück kannst du deinen Zustand in Worte fassen, dazu habe ich selber Jahre gebraucht! Bitte suche einfach mal einen Psychiater auf und sage ihm genau das, was du hier geschrieben hast. Wenn du dich bei ihm nicht gut aufgehoben fühlst (ja solche _unmotivierten_ Psychiater gibt es leider auch), dann geh einfach zum nächsten. Du hast nichts zu verlieren und bist ja schon irgendwie auf dem absteigenden Ast. Vielleicht kann dir ein Psychologe helfen, herauszufinden, was mit dir genau ist, was du willst und wie du mit dir umgehen kannst. Dafür brauchst du allerdings viel Geduld.
Roman, 25.02.2008@06:31 # 14 -
Die meisten Psychiater können sich nicht wirklich in die Lage eines psychisch erkrankten hineinversetzen. Viele denken über ihre Patienten, dass sie eh bescheuert sind oder sie meinen, dass der Patient seine Probleme auch alleine in den Griff bekommen, es fehlt ihm nur der Wille dazu. Gute Psychologen sind übergelaufen und bevorzugen Privatpatienten. Ich habe als normaler Kassenpatient nur 25 Minuten Therapie, obwohl ich das doppelte bräuchte. Das reicht hinten und vorne nicht. Das System benachteiligt arme Menschen, die eine psychische Erkrankung haben.
Psychiater geben nur Medikamente und ein paar gute Sprüche, aber sie informieren den Patienten nicht, welche Psychlogen helfen könnten, wo es eine Selbsthilfegruppe gibt usw. Es gibt kaum eine Verzahnung zwischen den einzelnen Gebieten.
Wie soll da eine optimale Gesundung stattfinden?

Siehe meine Url oben, da schreibe ich über all diese Probleme.
psychoMUELL, 25.02.2008@15:50 # 15 -
Hallo Roman,
solche Psychiater mag es geben, dann hast du garantiert den falschen und solltest noch weiter suchen.

Ich bin selber Kassenpatient und kann meinen Versicherungsstatus nicht \"verbessern\", sicher haben Privatpatienten Vorteile!

Aber daran kann ich nichts ändern und ich habe keine Lust mich mit Dingen zu beschäftigen, die ich aus Kostengründen nicht ändern kann.
Mich darüber aufzuregen, bringt mir nichts ... Ich hätte ja vorsorgen können, was ich aber nicht gemacht habe.

Auch eine beantragte Psychotherapie bei einem Psychologen dauert 50 Minuten! Deine Schilderung kann ich nicht verstehen.

Mein Psychiater würde mir Psychologen raussuchen, auch würde er mich gut informieren, wenn ich das denn möchte.
Ich beziehe allerdings alle meine Infos aus dem Internet ;-).

Auf der Webseite von Wuppertal finden sich auch Angaben über Selbsthilfegruppen, da ist sogar eine Selbsthilfegruppe für Depris dabei.

Ich glaube nicht, dass man als ein Depressiver, der schon mehrere depressive Phasen hatte, noch gesund werden kann! Die Symptome können sich verringern und verändern, vielleicht auch mal fast ganz verschwinden, mehr aber nicht. So erlebe ich ein depressives Leben.

Übrigens, ich lese nur andere Webseiten, die ein Impressum haben!
Roman, 26.02.2008@06:14 # 16 -
Ich kann einige Dinge nicht nachvollziehen. Leider weiss ich nicht wie man ein Impressum auf meiner Homepage anlegen kann, aus diesem Grunde lieste meine HP nicht, was ich nicht für nachvollziehbar halte. Ich denke, dass ich meine Homepage nach besten Wissen und Gewissen schreibe und gegen niemanden dort hetze und du hast auch meine Emailadresse, fallst du Fragen wegen meiner Homepage hast. Also habe ich eine Art Impressum, da ich erreichbar bin, kann dir auch gerne meine Telefonnummer geben.
Die Erfahrungen die ich mit Psychiater gemacht habe, sind ja leider keine Einzelfälle, sondern häufen sich. Mit der Zeit verliert man den Glauben daran, dass man einen findet, der genau zu einem passt, genauso ist das auch mit den Psychologen. Von meinem Psychologen habe ich durch jemand anderes erfahren, die wie ich unter Depressionen leidet und sie ist Privatpatient und hatte komischerweise nie Probleme mit Terminen oder mit der Zeit. Ich habe den Psychologen drum gebeten, die Zeit auf 50 Minuten zu verlängern, aber er hat mich auf später vertröstet. Ich habe erst gedacht, dass sich dieses Problem mit der Zeit lösen wird wie er es mir versprochen hatte, da er sagte, dass er überlaufen ist, aber es hat sich nichts verändert. Ich finde dieses Verhalten verletzend und man kommt sich als Patient zweiter Klasse vor.
Es gibt genug Artikel, wo auf die Ungleichbehandlung von Privat- und Kassenpatienten hingewiesen wird und mich regt dieses Ungleichbehandlung von 90 Prozent der deutschen Patienten auf, es kotzt mich an! Aus diesem Grunde wähle ich mittlerweile auch die Linkspartei, weil ich mich von den anderen Parteien nicht vertreten fühle! Ich will im Gegensatz zu dir, sowas nicht mehr hinnehmen. Ich bin wütend. Wie soll man eine bessere Krankenkasse haben, wenn man das Geld nicht dafür hat?
Wenn ich das lese, was du hier schreibst, nimmst du alles hin, damit du dir kein Kopf zerbrechen musst. Aber wenn man so denkt, wird es nie Verbesserungen geben! Bismark hat die Rentenkasse nicht eingeführt, weil er so sozial ist, sondern weil die Masse der Arbeiter Druck ausübten und sie Angst vor einer Revolution hatten!!! Nach meiner Auffassung muss die Privatkasse abgeschafft werden und durch eine Bürgerversicherung ersetzt werden. Genauso müssten Psychiater/ Psychologen mehr für die Belange der Patienten da sein und sie ernster nehmen!!
Wenn ich mir alles aus dem Internet holen muss, um gesund zu werden, dann brauche ich auch keine Psychiater oder Psychologen.
Und oft sind Menschen wie ich viel zu schwerfällig, um Hilfe woanders zu suchen, da schon der Besuch beim Psychiater eine große Überwindung kostet!!!
Ich hoffe, du verstehst mich jetzt besser.

Mit freundlichen Grüssen
Roman
psychoMUELL, 26.02.2008@16:29 # 17 -
Hallo Roman, ich denke, es wird sich nie etwas daran ändern, dass es Reiche und Arme gibt, ich interessiere mich für sehr wenig, wenn ich depressiv bin, natürlich hängt das immer von der schwere der Depression ab. Wenn du denkst, du kannst die Welt verändern oder daran mithelfen, dann mache das. Informiere dich doch einfach bei deiner Krankenkasse und frage nach, wie lange eine Therapiestunde dauert, dann weißt du schon mal Bescheid, dass es nicht der richtige Psychologe für dich ist. Ich hole mir keine Informationen aus dem Internet, um gesund zu werden, sondern um mich zu informieren. Kein Psychiater, der je depressiv war und AD geschluckt hat, wird mir erklären können, wie das ist und was das ist. Da helfen mir die Erfahrungen von anderen Depressiven schon mehr. Das mit deinem fehlenden Impressum auf deiner Seite, ist so eine Art "Macke" von mir, vielleicht legt sich das ja irgendwann ...
— blechhose, 08.01.2010@18:02 # 18 -

hallo, ich nehme keine medikamente dagegen und einen seelendoktor existiert in meinen leben auch nicht. in einer selbsthilfegruppe bin ich gewessen, dort passte mir vieles nicht. alkohol abhängig bin ich nicht. eine droge ist nur der computer für mich. nicht bei computerspielen, die interessieren mich nicht. ich suche informationen über alles mögliche, was man sich denken kann. ich beschäftige mich mit irgend etwas. ich bin ein einzelgänger. hab früher einfach da gesessen und hab gegrübelt und gegrübelt. ich habe probleme frauen an zu sprechen. obwohl frauen die beste erfindung sind. hab jetzt aber über ein kontaktportal, eine ganz liebe frau gefunden. und wir wollen gemeinsam eine partnerschaft aufbauen. ich bin unheimlich kreativ und denke mir immer was neues aus wo ich mich selbst bestätigen kann. z.b. backe mit meinen händen brot ohne maschine. arbeite auch gerne mit holz usw. ich bin auch tierlieb, unter anderen besitze ich auch eine katze. alles gute noch fürs neue jahr vor allen gesundheit. blechhose

— blechhose, 08.01.2010@18:21 # 19 -

hallo, das gute das man hier so zu sagen anonym ist. und du weißt du bist nicht allein mit der »krankheit« blechhose

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