Ein Suizid nach Depression, besser Suizid mit Depression

Gestern Abend 21:45 Uhr WDR 3, Aktuelle Stunde:
Der frühere Fußball-Profi Andreas Biermann, hat Suizid nach Depression begangen

Für mich hört sich das sprachlich falsch an! Suizid nach Depression, dann beendet derjenige sein Leben nach der Depression, wenn er schon geheilt, gesund oder wieder lebensfroh ist – also nicht mehr depressiv? Das dürfte sehr unwahrscheinlich sein …

Sinnvoll wäre wohl “Suizid mit Depression”.

Ein persönliches Blog ist zweischneidig

Natürlich ist es ein Wagnis, wenn man viele persönliche Infos in sein Blog (mit Impressum) stellt.
Ich überlege, mein Blog zu beenden – oder es einfach als Archiv hier stehen zu lassen. Aber vermutlich schaffe ich das gar nicht, weil mich das hier mit am Leben hält.

Wäre mein Leben anders oder noch unerträglicher, wenn ich diese Blog nicht hätte …? Oder hätte ich kein Leben mehr?

Es hat für mich zwar Vorteile (ich kann meinen psychomuell versuchen auszudrücken, in Worte zu fassen und raus zulassen – was mir meist etwas hilft, auch verschafft mir das manchmal eine gewisse Klarheit) – Allerdings ist es auch riskant und kraft zehrend für mich , wenn viele negative Dinge hier im Archiv festgehalten werden – an die ich immer erinnert werde.

Dann sehe ich, wie schwierig mein Leben war und würde mich danach sehnen, bei relativ “gesunden” Eltern aufgewachsen zu sein.

Was wäre wenn, zum Glück passiert mir das sehr selten, weil ich eher der realistische Typ Mensch bin.

Mein scheinbar starker Selbsterhaltungstrieb durchzieht mein Leben wie ein lila Faden.